Pressemitteilung
„Applaus ist nicht genug“ - so bekräftigen viele Menschen ihre Wertschätzung für die Arbeit, die in den Pflegeberufen geleistet wird. Und das nicht nur in Pandemiezeiten. Christoph Schmitt, Bundestagskandidat der SPD für den Wahlkreis Ahrweiler/Mayen, wollte es aber nicht bei Solidaritätsbekundungen belassen, sondern sich stattdessen lieber vor Ort informieren.
Bei seinem Besuch im Seniorenzentrum Maranatha in Sinzig-Bad Bodendorf tausche er sich mit Geschäftsführer Harald Monschau über eine Vielzahl aktueller Themen im Bereich Pflege aus.
Insbesondere die Fragen zu den Arbeitsbedingungen, gerechter Entlohnung und dem Fachkräftemangel sowie die Sorge um die wirtschaftliche Zukunft von Pflegeeinrichtungen wurden gemeinsam diskutiert.
So bekam der Kandidat einen wertvollen Einblick in die Herausforderungen der Altenpflege sowie die Anliegen und Forderungen der Betreiber von Pflegeeinrichtungen an die Politik.
„Wichtigste Voraussetzung für eine qualifizierte Pflege ist aber unser engagiertes freundliches Personal“, erklärte Harald Monschau, der das Familienunternehmen seit vielen Jahren als Geschäftsführer leitet.
Zur Sprache kamen natürlich auch die aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie: „Sowohl für die gesamte Belegschaft als auch für die Bewohner*innen und deren Familien waren die letzten Monate sehr herausfordernd. Allen Beschäftigten in unseren Pflegeeinrichtungen gebührt daher größter Respekt und Anerkennung“ resümiert Christoph Schmitt.
Mit großem Bedauern hat die SPD Sinzig auf eine Verfügung der Stadt reagiert, wonach die Nutzung von ungenehmigten Mountainbike-Trails im Sinziger Stadtwald ab sofort untersagt wird. Konkret geht es dabei um Strecken abseits der offiziellen Waldwege, die im Umfeld der Feuerwehrhütte im Randbereich des Waldes auf dem Ziemert entstanden sind. "Wir halten dieses rigorose Vorgehen für unglücklich", sagte Sabine Eggert vom Vorstand des SPD-Ortsvereins und forderte die Stadt auf, einen Kompromiss zwischen den Bedürfnissen der Mountainbiker und den Bedenken der Verwaltung zu suchen.
Teilweise existieren diese Trails auf dem Ziemert schon seit Jahren und werden vornehmlich von jungen Radfahrerinnen und Radfahrern zum sportlichen Ausgleich genutzt. Aber auch ganze Familien finden sich dort mit Mountainbikes ein, um dort ihrem Hobby nachzugehen. Doch damit soll nach dem Willen der Stadt jetzt Schluss sein. „In jüngster Zeit wurden illegal angelegte Mountainbike-Strecken, sogenannte Trails, im Stadtwald von Sinzig festgestellt. Diese wurden ohne Einverständnis auf dem öffentlichen Eigentum der Stadt mitten durch Waldbestände angelegt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Das Anlegen und Nutzen von solchen Radrennstrecken bzw. Trails im städtischen Wald sei aber „generell verboten“, schreibt die Verwaltung und verweist auf eine „massive Veränderung des Waldbodens“ sowie die Folgen für die Naturverjüngung durch das Querfeldeinfahren. Bäume würden beschädigt und es entstünden Kahlflächen, die nicht mehr selbstständig begrünt werden könnten. „Auch die dort lebenden Wildtiere werden empfindlich gestört“, hieß es weiter. Die Stadt kündigte gleichzeitig verstärkte Kontrollen an und drohte mit Bußgeldern.
In den sozialen Netzwerken erntete die Verwaltung für ihre Entscheidung vornehmlich heftige Kritik. Angesichts fehlender Freizeitmöglichkeiten für junge Leute sei die Sperrung der Trails absolut nicht nachvollziehbar. "Bevor Verbote ausgesprochen werden, sollte man der Jugend Alternativen aufzeigen", hieß es dort unter anderem. Und: "Sollen die Jugendlichen denn nur noch am Handy und am PC sitzen?" Der Pächter des dortigen Jagdgebiets auf dem Ziemert betonte zudem bei Facebook, er sehe weder für Wald noch Tier an dieser Stelle einen Schaden. "Ich fühle mich in der Ausübung meines jagdlichen Tuns dadurch NICHT beeinträchtigt", machte er deutlich.
Auch die SPD Sinzig hält die Entscheidung der Stadt für keinen hilfreichen Weg. "Die Vielzahl der Stimmen zeigt, dass in Sinzig ein großer Bedarf für dieses Angebot besteht", sagte Manfred Ruch, der für die SPD im Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung sitzt. "Die Vehemenz der Reaktionen auf das städtische Verbot sollte Anlass sein, die Entscheidung noch einmal zu überdenken und nach einem gemeinsamen Weg zu suchen." In anderen Kommunen sei dies auch schon geschehen, ergänzte Ruch. Als regelmäßiger Spaziergänger wies er zudem darauf hin, dass die Mountainbiker keinerlei Müll im Wald hinterließen. Es dürfe allerdings auch die Sicherheit der Spaziergänger auf den Hauptwegen nicht durch kreuzende Radfahrer gefährdet werden.
Angesichts der Stimmungslage fordert die SPD Sinzig eine Reaktion seitens der Stadt. "Zusammen ausloten, was geht und was nicht - geht das nicht?", fragte Sabine Eggert. Die SPD empfiehlt deshalb, aus der Zukunft der Mountainbike-Trails ein gemeinsames Projekt zu machen. Auch der Jugendbeirat gehöre dabei mit ins Boot. Das sei für das frisch gegründete Gremium allemal ein besseres Signal als die Verbotsverfügung und die Androhung von Bußgeldern.
Sinzigs Bürgermeister Andreas Geron empfing vergangene Woche Christoph Schmitt, den Kandidaten der SPD für die Bundestagswahl, im Rathaus in Sinzig.
Im Vorfeld der Wahl möchte Schmitt mit den Bürgermeister*innen im gesamten Wahlkreis ins Gespräch kommen, um sich über die kommunalpolitischen Themen in den jeweiligen Gemeinden zu informieren.
Andreas Geron berichtete über die aktuellen Projekte der Stadt und betonte, dass Kommunen wie Sinzig bei vielen großen Infrastrukturmaßnahmen auf die Unterstützung des Bundes angewiesen sind, da die Haushaltssituation der Gemeinden und Städte vielerorts äußerst angespannt sei.
Als Fraktionsvorsitzender im Kreistag Ahrweiler kennt Christoph Schmitt diese Probleme:
„Unsere Gemeinden und Städte können die großen und wichtigen Investitionen in die Infrastruktur vor Ort nur mit angemessener Unterstützung von Bund und Land stemmen.
Als Abgeordneter möchte ich mich dafür einsetzten, dass Projekte wie die Instandsetzung der Radwege oder die Sanierung von Schwimmbädern und Sportstätten auch angemessen vom Bund gefördert werden.“
Einig war man sich, dass Genehmigungs- und Antragsverfahren in vielen Bereichen zu bürokratisch und nicht mehr zeitgemäß seien. „Wir erleben leider viel zu oft, dass Bauvorhaben der Kommunen immer länger dauern und immer teurer werden. Das liegt teilweise auch an äußerst bürokratischen Antragsverfahren für Genehmigungen und mögliche Förderungen. Hier müssen wir auf Bundesebene dringend handeln und für zeitgemäße Vorgaben sorgen“, fasste Schmitt zusammen.
Das Treffen in angenehmer Atmosphäre endete mit dem Wunsch den gemeinsamen Austausch auch zukünftig fortführen.
In der letzten Woche besuchte die SPD Landtagskandidatin Susanne Müller die Gemeinde Spessart und ging gemeinsam mit dem Ortsbürgermeister Frank Klapperich (SPD) durch den Ort.
Erster Haltepunkt war „Der Bockshahn“, ein Hotel und Landgasthof, den die Eigentümer in den letzten Jahren mit viel Aufwand, Liebe und Ideen erneuert und renoviert haben. Die Eigentümer berichten von ihren Sorgen und Nöten in der Pandemie. Zwar würde man am Wochenende Gerichte zum Mitnehmen verkaufen und inzwischen bieten sie auch für Camper ein Dinner im Wohnwagen/Camper an, aber je länger der Lockdown fortschreitet, desto mehr verschwinden Erspartes und die Hoffnung, dass man diese Durstphase gut überwindet. Erste Lockerungen für Geschäfte sind in der Planung, aber die transparente Klärung, wann Gaststätten und Hotels wieder öffnen, fehlt leider zurzeit. Die Landtagskandidatin wünscht den Inhabern alles Gute und wird gern wiederkommen, wenn der Hof wieder geöffnet hat.
Zweite Station war der renaturierte Bockseifen in Spessart. Dieser Bereich wurde bei der Flurbereinigung in den 70ern trockengelegt. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten führte das dazu, dass Anwohner in dem Gebiet bei starken Regenereignissen oder bei der Schneeschmelze immer wieder Wasser im Keller und auf den Grundstücken hatte. Also wurde dieser alte Seifen im Rahmen des „Blau-Plus“-Programms renaturiert. „Auch wenn in dem Seifen nicht permanent Wasser fließt, was für einen sogenannten Seifen normal ist, ist es eine gelungene Renaturierung, die vom Land mit 90 Prozent gefördert wurde. Außerdem wird die Renaturierung zur Ansiedlung von alten Gräsern, Kräutern und vieler kleinerer Insektenarten beitragen. Abgesehen davon spielen bereits jetzt viele Kinder in dem kleinen Rinnsal,“ so Klapperich.
Die nächste Station war das Gewerbegebiet in Spessart. Bereits 20 Betriebe der unterschiedlichsten Branchen sind hier angesiedelt. Ein ansprechender Quadratmeterpreis ist ein überzeugender Standortvorteil. Das Angebot einer flexiblen Parzellierung kommt dem individuellen Bedarf und Anspruch von Investoren entgegen – auch hier überzeugt eine moderne digitale Infrastruktur. Frank Klapperich, Ortsbürgermeister berichtet: „Bereits jetzt können hier im Gewebegebiet alle Grundstücke mit einem Glasfaseranschluss bis ins Gebäude versorgt werden“.
Auch beim Blick auf das geplante Neubaugebiet in Spessart wird klar, dass auch hier vorausschauend die digitale Infrastruktur mitgedacht worden ist. Ein wichtiger Vorteil für ArbeitnehmerInnen, die in Zeiten von Homeoffice oder privaten Streaming-Angeboten auch im ländlichen Raum die digitale Infrastruktur haben, die sie benötigen.
„Zurzeit läuft auch die Erschließung der Ortsteile Hannebach, Wollscheid und Heulingshof mit einer Glasfaserleitung bis ins Haus. Hier werden hoffentlich bis Ende des Jahres alle Haushalte von der hervorragenden Infrastruktur profitieren können,“ so der Ortsbürgermeister.
Am Ende der Visite berichte Frank Klapperich stolz, dass man noch in den 50er Jahren skeptisch war, wie sich die Gemeinde Spessart weiter entwickeln würde. Umso erfreulicher ist die derzeitige Tendenz, dass Spessart immer weiter wächst und momentan 818 EinwohnerInnen aufweist. Die Landtagskandidatin freut sich und weiß, dass auch in der Verbandsgemeinde Brohltal die Attraktivität der kleinen Gemeinden ungebrochen ist.
Das prosperierende Gewerbegebiet sorgt für Arbeitsplätze, die digitale Infrastruktur liefert die Voraussetzung für die Ansiedlung von neuen Unternehmern oder Gewerbe und fördert den Zuzug von neuen Familien - und auch für Kinder und Jugendliche wird im Ort ein Angebot bereitgehalten. „Von Landflucht kann hier also keine Rede sein“, freut sich die Landtagskandidatin Susanne Müller.
Ende Februar informierte sich SPD-Landtagskandidatin Susanne Müller bei den ortsansässigen SPD-Mitgliedern Raymund Bley (zugleich 1. Beigeordneter der Ortsgemeinde) und Philipp Hergarten über bestehende oder abgeschlossene Projekte mit kommunal- und landespolitischem Bezug in der Ortsgemeinde Niederdürenbach.
Den Beginn machte die Olbrückhalle in Niederdürenbach. Sie wurde 1974 von den EinwohnerInnen Niederdürenbachs in Eigenleistung erbaut und ist für die Ortsgemeinde als Veranstaltungsort für Schulsport, Karneval und andere Feste und Feiern wichtig. Klar ist, dass die in die Jahre gekommene Mehrzweckhalle saniert werden muss. Unklar ist jedoch der Umfang dieser Maßnahmen und die daraus folgenden finanziellen Herausforderungen für die Gemeindekasse. Darüber hinaus wird der Parkplatz der Halle in der Region als Verkehrsübungsplatz genutzt.
Als Beispiel eines erfolgreich abgeschlossenes Projekts im vergangenen Jahr konnte sich Susanne Müller vor Ort ein Bild von der neu gestalteten Anbindung Holwiesens machen, welche mit erheblichen finanziellen Mitteln des Landes realisiert wurde. Der Niederdürenbacher Ortsteil lebte schon seit langen mit einer nicht funktionalen Einfahrt von der L111 aus. Hier gab es einen regen Austausch zwischen dem Landesbetrieb Mobilität und den Akteuren vor Ort. 2020 wurde die Anbindung schließlich realisiert, mit zufriedenstellendem Ergebnis für Anwohner und Beteiligte.
Der letzte Halt wurde am Fuße der Burg Olbrück in Hain gemacht. „Die aktuelle Situation der Burg wird bei den Anwohnerinnen und Anwohnern mit großer Sorge betrachtet“ wussten Raymund Bley und Philipp Hergarten zu berichten. Grund hierfür ist der angefallene Sanierungsbedarf, welcher bereits 2012 auf circa 2. Mio. Euro geschätzt wurde. Inzwischen müssen immer weitere Teile des Burgareals abgesperrt werden, weil sie nicht mehr sicher zu betreten sind. Der sich aufbauende Sanierungsstau wird mit der Zeit immer größer und so ist es unumgänglich, dass hier schnellstmöglich Lösungen gefunden werden.
„Es ist wichtig, dass uns solche Wahrzeichen und Kulturdenkmale in der Region erhalten bleiben und auch den Urlaubern in der Region als Ausflugsziel zur Verfügung stehen. Ich hoffe, dass alle an diesem Sachverhalt beteiligte Institutionen schnell eine Lösung finden, damit die Arbeiten beginnen können“ fasste Susanne Müller abschließend zusammen.