Pressemitteilung
Christoph Schmitt, Direktkandidat der SPD für die anstehende Bundestagswahl besuchte gemeinsam mit Vertretern der örtlichen SPD die Reptilienauffangstation von Patrick Meyer in Polch. Ähnlich wie in einem normalen Tierheim, kümmert sich Patrick Meyer in seinem Poecitarium, dem „wildesten Haus der Eifel“ wie er es selbst nennt, um ausgesetzte exotische Tiere. So zählen zu seinen „Mitbewohnern“ Vogelspinnen, Wasser – und Landschildkröten, Schlangen, Leguane und vieles mehr.
"Es ist leider so, dass man vieler dieser Tiere in Deutschland einfach, billig und legal kaufen kann. Manche Leute wollen die Tiere dann nach einiger Zeit nicht mehr oder sind schlicht mit der Haltung der Tiere überfordert. Viele setzen die Tiere dann einfach aus oder versuchen auf anderen Wegen, sie loszuwerden. Dann komme ich ins Spiel“ erklärte Patrick Meyer. Er betreibt die ehrenamtliche Auffangstation für verwaiste Reptilien schon seit einigen Jahren. Um diese zu finanzieren verkauft er Tierzubehör, hält Kurse an Schulen und bietet Lehrgänge an. Damit Menschen, die sich Echsen, Schlangen und Spinnen anschaffen, auch wissen, worauf sie sich einlassen.
Christoph Schmitt zeigte sich beeindruckt von dem Engagement des Reptilienfreundes: „Patrik Meyer betreibt die einzige Reptilienauffangstation in Rheinland-Pfalz. Was er hier in den letzten Jahren in Eigenregie aufgebaut hat ist beachtlich.“
Welche überregionale Bedeutung seine Auffangstation hat, wird aktuell durch die schlimme Flutkatastrophe an der Ahr deutlich. In den vergangenen Tagen wurden hier unzählige Tiere aus dem Ahrtal aufgenommen, die durch die Flutkatastrophe von ihren Besitzern getrennt wurden.
Der Bundestagskandidat Christoph Schmitt und die Landtagsabgeordnete Susanne Müller laden zur Veranstaltung „Pizza & Politik“ ein.
Bei "Pizza & Politik" kommen junge Leute mit PolitikerInnen bei Pizza und Getränken miteinander ins Gespräch. Wer möchte, kann seine/ihre Fragen loswerden oder aktuelle politische Themen oder eigene interessante Punkte einbringen. Dieses Angebot steht allen Jugendlichen oder jungen Erwachsenen offen, die Interesse haben, sich mit Christoph Schmitt, dem Kandidaten für die Bundestagswahl und der SPD-Landtagsabgeordneten Susanne Müller auszutauschen.
Die erste Veranstaltung findet am 16. Juli 2021 ab 19.00 Uhr in Sinzig im Haus der offenen Tür (HoT) statt.
Die zweite Veranstaltung WURDE AUFGRUND DER AKTUELLEN SITUATION ABGESAGT findet am 23. Juli 2021 ab 19.00 Uhr in Remagen in der Kulturwerkstatt statt. Weitere Veranstaltungen in der Region sollen folgen.
„Wir freuen uns, in diesem ungezwungenen Format mit jungen Leuten ins Gespräch zu kommen. Es geht uns darum, jungen Menschen Politik nahbar zu machen und sie für Politik zu interessieren. Außerdem möchten wir von ihnen natürlich auch ihre Wünsche und Erwartungen an Politik erfragen“ fassen Müller und Schmitt das Ziel der Veranstaltungsreihe zusammen.
Für Getränke und Pizza ist gesorgt. Die Veranstaltung soll aus Infektionsschutzgründen im Freien stattfinden. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in den Innenraum verlagert, daher ist das Teilnehmerfeld auf 20 Personen begrenzt.
Für eine Teilnahme im Innenraum wird ein tagesaktueller Corona-Test benötigt. Genesene oder Geimpfte benötigen einen entsprechenden Nachweis. Die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung wird eingehalten, eine eigene Hygienemaske ist mitzuführen.
Für beide Events wird um Voranmeldung unter der folgenden E-Mail-Adresse gebeten:
lisa.fischer@spd-ahrweiler.de
Zu einem Besuch auf dem Gelände des THW Ortsverbandes Sinzig begrüßte der Ortsbeauftragte Frank Schulze den Bundestagskandidaten Christoph Schmitt. Gemeinsam mit Mitgliedern der SPD Sinzig und der SPD Bad Bodendorf nutzte Christoph Schmitt die Gelegenheit, sich über die Arbeit des THW vor Ort zu informieren.
Die Hilfsorganisation leistet nicht nur für die Stadt Sinzig, sondern auch für die gesamte Region unersetzliche Arbeit. Die Struktur des inzwischen über 70 Jahre alten THW ist weltweit einmalig. Einerseits gehört es als Bundesanstalt organisatorisch zum Bundesinnenministerium, andererseits sind 98 Prozent der THW-Angehörigen ehrenamtlich tätig.
Ortsbeauftragter Schulze führte durch die Fahrzeug- und Lagerhallen sowie die Unterkunft und erläuterte dabei die Ausstattung, die Aufgaben, Strukturen und die damit verbundenen Herausforderungen.
„Das THW ist ein wesentlicher Baustein für den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz in der Region und für das Ehrenamt in unserer Zivilgesellschaft. Wie wichtig eine gut ausgebildete und professionell ausgestattete Mannschaft ist, wird insbesondere bei den zahlreichen Einsätzen bei Hochwasser oder Starkregenereignissen offensichtlich. Hier leisten die freiwilligen Helferinnen und Helfer immer wieder tolle Arbeit für die Menschen in der Region.“
Im Blickpunkt des Besuches stand auch die die umfangreiche Jugendarbeit der Hilfsorganisation. So konnte Frank Schulze von einer sehr aktiven Jugendgruppe im Ortsverein Sinzig berichten. Hier lernen Jugendliche im Alter von 6 – 17 Jahren im Rahmen der Ausbildung verschiedene Themen wie Rettung und Bergung, Bewegen von Lasten oder das Verhalten im Einsatz mit Spiel und Spaß vermittelt werden.
Christoph Schmitt zeigte sich von der Nachwuchsarbeit begeistert: „Die Arbeit des THW ist hochanspruchsvoll und professionell. Dass mit der Jugendarbeit in Sinzig auch die Zukunft ein Stück weit in den Blick genommen wird, verdient allerhöchste Anerkennung und Unterstützung.“
Auf Antrag der SPD Fraktion hatte sich der Verbandsgemeinderat Brohltal im Frühjahr nach intensiven Beratungen für die Anschaffung von mobilen Luftfilteranlagen ausgesprochen. Inzwischen konnten alle 51 Klassenräume der Grundschulen in der Verbandsgemeinde Brohltal mit hochwertigen und hocheffizienten Luftreinigungsanlagen ausgestattet werden, die die Virenbelastung in den Räumen erheblich reduzieren.
Bei einem Besuch der Grundschule in Niederdürenbach konnte sich Christoph Schmitt, SPD-Bundestagskandidat und Verbandsgemeinderatsmitglied gemeinsam mit Bürgermeister Johannes Bell, SPD-Fraktionssprecher Frank Klapperich und dessen Stellvertreter Andreas Schmitt ein Bild von den neuen Anlagen machen.
„Es freut mich, dass nun alle Grundschulen mit den Luftfilteranlagen ausgestattet wurden. Während andere Kommunen noch immer diskutieren, ob man sich diese Geräte leisten sollte, hat der Verbandsgemeinderat Brohltal auf unseren Antrag hin Verantwortung übernommen und gehandelt. Die Gesundheit unserer Kinder und Lehrer*innen ist das höchste Gut, es war und bleibt unsere Pflicht sich dafür stark zu machen“, zeigt sich Christoph Schmitt zufrieden.
Johannes Bell und die Vertreter der Sozialdemokraten konnten sich vor Ort davon überzeugen, dass die angeschafften Geräte leise und effizient arbeiten und wenig Platz in Anspruch nehmen. Bürgermeister Bell konnte zudem berichten, dass die Beschaffung und der Einbau der Geräte sehr zeitnah und reibungslos durch eine Firma aus dem Brohltal erfolgte.
Einig war man sich, dass der Wert von Schulen in den letzten Monaten noch deutlicher geworden ist: „Es geht dabei nicht nur um Computer, Tablets oder eine schnelle Internetanbindung. Sondern es geht auch um die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und der Lehrerinnen und Lehrer. Durch die Anschaffung der Luftfilteranlagen können wir unseren Kindern und dem Lehrpersonal mit Blick auf den Herbst einen deutlich höheren Schutz vor möglichen Ansteckungen bieten. Eine finanzielle Beteiligung von Land oder Bund hätten wir uns an dieser Stelle allerdings auch gewünscht“.
Hierfür möchte sich Bundestagskandidat Christoph Schmitt gerne einsetzen: „Wir benötigen auch in anderen Kommunen in der Region ähnliche Anlagen. In den Schulen und in den Kitas. Daher habe ich für die SPD Fraktion im Kreistag Ahrweiler einen ähnlichen Antrag gestellt, mit dem Ziel, die Schulen in Trägerschaft des Landkreises Ahrweiler mit Luftfilteranlagen auszustatten. Daneben führt die inzwischen deutlich ausgeweitete Förderung des Bundes von bis zu 80% Zuschuss für Raumlufttechnische Anlangen nun hoffentlich dazu, dass auch andere Kommunen in der Region in den Schutz ihrer Kinder investieren.“
Die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung und der Pflege im ländlichem Raum ist eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre. Auch im Landkreis Ahrweiler und im Landkreis Mayen-Koblenz steigt der Anteil älterer Menschen mit einem hohen medizinischen Versorgungsbedarf. Zugleich wird die Zahl der (Haus-)Ärzte nicht steigen. Daher bedarf es neuer innovativer Konzepte um die Qualität der ärztlichen Versorgung und der Pflege zu stärken.
SPD-Bundestagskandidat Christoph Schmitt und SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller informierten sich nun in einem Online-Treffen über das Projekt „HandinHand“.
Das Projekt ist ein neues und innovatives ergänzendes Angebot zur Versorgung von älteren chronisch kranken Menschen im ländlichen Raum.
Im Gespräch mit Projektleiter Prof. Dr. Gunther Lauven und der Leiterin des Pflegeexperten-Centers Silke Doppelfeld, tauschte man sich über die ersten Erfahrungen des Modellprojekts aus.
„Im Kreis Ahrweiler und in Teilen des Kreises Mayen-Koblenz läuft das Projekt seit März 2020. In diesem Modellprojekt arbeiten Hausärzte und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegeexperten-Centers eng zusammen, eben Hand in Hand. – Das Konzept für dieses Modellprojekt hat die Marienhaus Unternehmensgruppe entwickelt, sie betreibt auch das Pflegeexperten-Center. Vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses wird das Projekt, das auf drei Jahre befristet ist und wissenschaftlich begleitet wird, mit rund 8 Millionen Euro gefördert“ konnte Prof. Dr. Lauven berichten.
„Ziel es ist, Hausärzte bei der zeitintensiven Begleitung chronisch kranker Menschen zu unterstützen und zu entlasten. In enger Abstimmung mit den Hausärzten der Region besuchen und betreuen wir die Patienten zu Hause“, ergänzte Silke Doppelfeld.
Christoph Schmitt und Susanne Müller zeigten sich begeistert von den ersten Erfahrungsberichten: „Das Projekt könnte ein wichtiger Baustein für die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung und Pflege im ländlichen Raum werden und vielleicht auch eine Blaupause für andere ländliche Regionen in Deutschland werden.“
Bis das Projekt „HandinHand“ in die Gesundheits-Regelversorgung aller Krankenversicherter überführt werden kann, ist es aber noch ein langer Weg. Dafür braucht es zunächst noch weitere Teilnehmer*innen sowie valide Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung.
„Ich bin gespannt auf die ersten wissenschaftlichen Ergebnisse und die weiteren Entwicklungen. Das Projekt „HandinHand“ zeigt schon jetzt deutlich, was mit einer Mischung aus kreativen Ideen, Engagement und passendes Förderprogrammen erreicht werden kann“, resümiert Bundestagskandidat Christoph Schmitt und kündigt an, sich im Fall seiner Wahl für weitere solcher Projekte in Berlin stark zu machen.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.pflegeexperten-center.de.