SPD Aktiv vor Ort: Sinzig.Gemeinsam.Sozial.Gestalten.

 

03.11.2022 in Topartikel Aktionen

Rückenwind für die Kinderstadtranderholung der Arbeiterwohlfahrt

 
Martin Eggert übergibt Spende

Übersetzungsprobleme gelöst

Sinzig. Dass man die Kirmesfreuden der Großen in Freuden für Sinziger Kinder übersetzen kann, zeigten die Sinziger Sozialdemokraten, die den Erlös des diesjährigen Kirmesbierstands wieder der Stadtranderholung zukommen ließen. Heike Ody und Sigrid Arzdorf vom Vorstandsteam der Arbeiterwohlfahrt ließen es sich nicht nehmen, Martin Eggert, dem Überbringer eines prall gefüllten Umschlags, zu zeigen, wie die Kinder rund um das Hennes Schneider-Haus ihre Ferientage verbringen und wofür das Geld eingesetzt werden könnte.

„Diesmal haben wir nicht Bier ausschenken können bis der Zapfhahn kräht, denn Corona hat uns gezwungen Flaschenbier zu verkaufen. Aber mit dem Bier der Vulkanbrauerei aus Mendig, die uns auch den Stand gestellt hat, haben wir erfreuliche 1000 € zusammengebracht. Und die kommen nun der guten Sache, Sinziger Kindern frohe Ferientage zu ermöglichen, zugute. Wir haben Respekt vor Eurem Team, das seit Jahrzehnten dieses Angebot auf die Beine stellt.“ so Eggert bei der Übergabe an Sigrid Arzdorf, die trocken aber herzlich „Danke schön - und bis nächstes Jahr!“ entgegnete.

 

04.11.2022 in Stadtverband

Judengasse – Rückbenennung

 

Neben den Progromen aus dem 13. Und 14. Jahrhundert und im Jahr 1942 der stolzen Meldung Sinzig sei nun judenfrei, gab es weitere Versuche, Juden in Sinzig unsichtbar zu machen. Die Umbenennung der Judengasse in Schlageterstraße während der Naziherrschaft wurde auf Druck der Sieger rückgängig gemacht. Aber schon 1951 war der Versuch wieder erfolgreich: die Judengasse wurde in Gudestrasse umbenannt.

Dass in Sinzig jahrhundertelang Bürger jüdischen Glaubens lebten, bevor die Naziverbrecher sie in den Tod oder auf die Flucht trieben, sollte vergessen werden – das Gewissen war nicht rein. Weit hergeholte, historisch falsche Begründungen lieferten den Stadträten von damals den willkommenen Vorwand. Die Judengasse wurde ein zweites Mal umbenannt. Das macht Sinzig zu einem in Deutschland ganz besonderen Fall, der Aufmerksamkeit wecken dürfte.

Nun steht der Beschluss an, diese Schande rückgängig zu machen. Die Anwohner sind darüber nicht erfreut. Ihre Sorge über mit der Rückbenennung verbundenem Aufwand ist nachvollziehbar. Der Unwillen, künftig in einer anders benannten Straße wohnen zu sollen, ebenfalls. Aber: Solche Umbenennungen haben etwa im Fall der Löhndorfer Lindenstraße oder der Gustav Bunge Straße kein derartiges Echo ausgelöst. So weit ich weiß, wurden die Anwohner dort auch nicht nach ihrer Zustimmung gefragt. Ausgerechnet bei der Rückbenennung der Judengasse ist das auf einmal anders. 

Mit der Rückbenennung ehrt Sinzig das Andenken an seine verfolgten und ermordeten Mitbürger, hält die Erinnerung wach und tilgt einen Makel vom Ansehen unserer Stadt, der eben nur an dieser Stelle zu tilgen ist. Die Zeit dafür ist überreif. Das gilt es gegen den Unmut der Anwohner abzuwägen.

25.10.2022 in Ankündigungen

Bürgersprechstunde der Landtagsabgeordneten Susanne Müller, SPD

 

Ich lade Sie herzlich zu meiner Sprechstunde am 04. November 2022 ein. Ich werde von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr telefonisch oder virtuell erreichbar sein. Wenn Sie einen Sachverhalt oder ein Anliegen mit mir besprechen möchten, melden Sie sich bitte unter Lisa.Fischer@susanne-mueller.info an.

Durch Ihre vorherige Anmeldung kann ich mich auf alle Ihre Themen vorbereiten.

Ich freue mich auf Sie. Ihre Susanne Müller

27.09.2022 in Pressemitteilung

Einladung zur Veranstaltung: Zukunftsfaktor Pflege – Leistungsfähige Strukturen, neue Konzepte

 

Die Menschen in Deutschland und Rheinland-Pfalz werden älter als es bei früheren Generationen der Fall war – und das ist gut. Zugleich stellt es uns vor Herausforderungen, dass der Anteil der Älteren in der Bevölkerung zunimmt. Diese Entwicklung müssen wir im Blick behalten und den demografischen Herausforderungen systematisch begegnen.

Dies ist auch eine Frage gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Eine moderne Pflege leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Es braucht auch in Zukunft eine hervorragende pflegerische Infrastruktur, die neben einer flächendeckenden und bedarfsgerechten Grundversorgung mit ambulanten Hilfen, ein ausreichendes Angebot an stationärer Pflege und an Pflegeberatung vorhält.

Gleichzeitig steht unsere Pflege unter Druck: Fachkräftemangel und steigende Pflegekosten verdeutlichen den nach wie vor bestehenden Reformbedarf. Hier entschlossen und mit innovativen Ansätzen gegenzusteuern ist die politische Ausgabe der kommenden Jahre.

Wie kann eine gute pflegerische Infrastruktur überall in Rheinland-Pfalz aufrechterhalten und ausgebaut werden? Wie machen wir den Pflegeberuf attraktiver? Welche innovativen Ansätze finden wir, um den Bedürfnissen einer älterwerdenden Gesellschaft gerecht zu werden?

Ich lade Sie herzlich ein, zu diesen und weiteren Fragen rund um Fragen der Pflegepolitik am 11. Oktober 2022 um 18.00 Uhr in der Kulturwerkstatt Remagen ins Gespräch zu kommen!

Ich freue mich, den rheinland-pfälzischen Sozialminister Alexander Schweitzer begrüßen zu dürfen, um aktuelle Einblicke in die rheinland-pfälzische Pflegepolitik zu geben und mit Ihnen zu diskutieren.

Programm

1.    Begrüßung MdL Susanne Müller

2.    Impuls: Pflege in Rheinland-Pfalz – flächendeckend, bedarfsorientiert, innovativ.

3.    Diskussion

4.    Ende der Veranstaltung

Ihre Susanne Müller, MdL SPD

09.09.2022 in Pressemitteilung

Übergangsquartiere für Ahrtal-Kitas bieten Alltag und Geborgenheit

 

In der letzten Woche besucht die Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig zusammen mit der lokalen Abgeordneten Susanne Müller (SPD-Fraktion) die Kita St. Mauritius in Heimersheim und die Kita St. Johannes der Apostel in Dernau. Beide Kitas wurden in der Flut umfänglich geschädigt. Insgesamt wurden bei der Flut 20 Kitas so schwer beschädigt, dass sie von Grund auf saniert oder zum Teil sogar neu gebaut werden müssen, zehn davon liegen im Landkreis Ahrweiler. Für die Kitas St. Johannes der Apostel und St. Mauritius wurden – wie für viele andere Kitas – Ausweichquartiere in großzügigen und geräumigen Behelfsbauten mit guter Ausstattung errichtet, die ein vollumfängliches pädagogisches Arbeiten ermöglichen. „Das Land wird den Trägern und Kommunen bei dieser wichtigen Aufgabe auch weiterhin nach Kräften helfen“, versicherte die Bildungsministerin.
An den beiden Kitas im Ahrtal konnten die Gäste sehen, wie viel bereits geleistet wurde. Vor Ort haben die Kitas, ihre Leitungen und Mitarbeiter sowie die Katholische Kita gGmbH als Träger gemeinsam mit den Kommunen alles dafür Notwendige getan, damit die Kinder schon im Frühherbst des vergangenen Jahres wieder betreut werden konnten. „Gerade für die kleineren Kinder in der von der Flut betroffenen Region ist es wichtig, dass diese ein verlässliches und kindgerechtes Umfeld und die gewohnten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Kitas vorfinden. Doch auch für die Eltern ist die zuverlässige Betreuung und Förderung dieser Kinder ebenso wichtig. Dafür können wir als Vertreter des Landes gar nicht oft genug danken“, betont die Landtagsabgeordnete Susanne Müller. Die Kita in Heimersheim konnte schon im letzten November ihr Ausweichquartier eröffnen. Nun konnte auch die Kita St. Johannes der Apostel in Dernau in der letzten Woche in ihr neues Ausweichquartier beziehen. Auch deren Stammgebäude wurde durch die Flut komplett zerstört und ist mittlerweile abgerissen worden. Nun ist in ruhiger Lage oberhalb von Marienthal ein schönes Ausweichquartier entstanden, bis der Neubau fertig ist, so berichtet die Kita-Leiterin Margot Hess.
Das Land unterstützt den Kreis Ahrweiler unter anderem mit Finanzmitteln für zusätzliches Personal, für Ausweichquartiere und für Angebote zur Bewältigung der Traumatisierung der Kinder und des Personals in den Einrichtungen. Zusätzliche Erzieherstellen in der Größenordnung von fünf Vollzeitbeschäftigten wurden zur Verfügung gestellt. Auch die Personalkostenzuschüsse des Landes für Einrichtungen, die nicht oder nur eingeschränkt einen Betrieb anbieten konnten, wurden fortgesetzt. Hinzu kamen Sachzuschüsse und Mittel für die Übermittagsbetreuung.  Weiterhin betont die Landtagsabgeordnete Susanne Müller, wie froh sie ist, dass für die beiden Kitas tragfähige Übergangslösungen gefunden werden. Dies ist besonders wichtig, da der Wiederaufbau vor Ort Zeit und Kapazität binden wird. Auch den zahlreichen SpenderInnen und mit Unterstützendenden gilt der Dank, denn sie haben mit dafür gesorgt, rasche und kindgerechte Lösungen für die Kinder vor Ort zu finden und mitzugestalten.

Standpunkte

SPD News

30.11.2022 19:55 Hartmann/Koß zur Nationalen Strategie gegen Antisemitismus
Besserer Schutz für Jüdinnen und Juden Sebastian Hartmann, innenpolitscher Sprecher;Simona Koß, zuständige Berichterstatterin: Heute wurde die von Nancy Faeser vorgelegte Nationale Strategie gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben (NASAS) vom Kabinett verabschiedet. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt das ausdrücklich. „Allen zivilgesellschaftlichen und politischen Bemühungen zum Trotz nimmt der Antisemitismus in Deutschland zu. Insbesondere während der Coronapandemie haben antijüdische… Hartmann/Koß zur Nationalen Strategie gegen Antisemitismus weiterlesen

30.11.2022 19:44 Achim Post zu EU/Ungarn
Orban-Regierung muss jetzt dringend und deutlich nacharbeiten Im Streit über demokratische Standards will die EU-Kommission für Ungarn vorgesehene 13 Milliarden Euro vorerst nicht auszahlen. SPD-Fraktionsvize Achim Post sieht die Orban-Regierung jetzt in der Pflicht. „Es ist zu begrüßen, dass die EU-Kommission gegenüber der ungarischen Regierung konsequent bleibt. Voraussetzung für eine Entsperrung der EU-Gelder an Ungarn… Achim Post zu EU/Ungarn weiterlesen

28.11.2022 20:26 Neue Gentechniken: Vorsorgeprinzip muss gelten
Die heutige öffentliche Anhörung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft hat den Kurs der SPD-Bundestagsfraktion im Umgang mit neuen Gentechniken bestätigt. Auch für Techniken wie CRISPR/Cas müssen Transparenz und Risikoüberprüfung verpflichtend geregelt bleiben, damit Sicherheit und Wahlfreiheit für die Verbraucherinnen und Verbraucher und für die Landwirte gewährleistet werden können. „Als SPD-Fraktion stehen wir dafür ein,… Neue Gentechniken: Vorsorgeprinzip muss gelten weiterlesen

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