Pressemitteilung
Kreis Ahrweiler/ Sinzig: Auf Einladung der Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler e.V. besuchte die SPD-Landtagskandidatin, Susanne Müller, das Lebenshilfehaus in der Pestalozzistraße in Sinzig um sich vor Ort über die Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu informieren.
Ulrich van Bebber, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Ahrweiler stellte gemeinsam mit Einrichtungsleiter, Michael Müller vor Ort die Pläne für den neuen Anbau des Lebenshilfehaus vor: „Insgesamt 36 Bewohnerinnen und Bewohner mit verschiedenen Beeinträchtigungen leben seit dem Bau des Lebenshilfehauses im Jahre 1994 in der Pestalozzistraße und werden dort rund um die individuell betreut und gefördert,“ so Müller. „Nicht nur die aktuelle Corona-Pandemie und die dadurch verschärften Kontaktbeschränkungen, sondern auch die veränderten pflegerischen Notwendigkeiten haben uns in den letzten Jahren gezeigt, dass die derzeit bestehende Doppelzimmersituation nicht mehr zeitgemäß ist“, so van Bebber. „Durch den neuen Anbau können diese aufgelöst werden, sodass jede Bewohnerin und jeder Bewohner zukünftig seinen ganz eigenen Rückzugsort erhält. Hierdurch werden die Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten für die behinderten Menschen vor Ort noch einmal deutlich verbessert.“
Susanne Müller zeigte sich vor Ort begeistert: „Ich freue mich über den geplanten Erweiterungsbau und damit auch über die räumlichen Möglichkeiten, die für die BewohnerInnen entstehen. Selbstbestimmtes Wohnen bedeutet auch, dass Menschen mit Behinderung selbst entscheiden dürfen, wie, wo und mit wem sie wohnen möchten, dies ist ein Teil von gesellschaftlicher Teilhabe. Ich wünschte mir mehr von diesen Projekten und Angeboten in der Region für Menschen mit Behinderung.“
Zur Finanzierung des neuen Anbaus hat die Lebenshilfe eine eigene Spendenaktion auf den Weg gebracht. Wer unterstützen will, kann Fliesen erwerben, die die behinderten Bewohnerinnen und Bewohner des Lebenshilfehauses liebevoll gestaltet haben.
Helfen Sie helfen und schaffen Sie gemeinsam mit uns für die behinderten Menschen im Lebenshilfehaus ein eigenes kleines Reich. Wir laden Sie herzlich ein, bei diesem Projekt dabei zu sein. Nähere Informationen zum geplanten Anbau finden Sie im Internet unter www.lebenshilfe-ahrweiler.de bzw. erhalten Sie telefonisch unter 02642-9079719 oder per E-Mail unter info@lebenshilfe-ahrweiler.de
Brohltal. In dieser Woche informierte sich die SPD-Landtagskandidatin für den Wahlkreis 13, Susanne Müller, bei Ane Masen, der Beauftragten für kommunale Gleichstellung und Jugendpflege in der Verbandsgemeinde Brohltal über ihre Arbeit und die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf diese Arbeit.
Das Büro für Jugendpflege und kommunale Gleichstellung der VG Brohltal macht seit Jahren u.a. Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche, Eltern, Lehrer und anderweitig Interessierte oder Betroffene im Sinne von Einzelfallhilfe, psychosozialer Beratung zu verschiedenen Lebensbereichen und Lebenslagen. Gleichzeitig finden für Kinder und Jugendliche Workshops, Ferienfreizeiten, Jugendkulturtage, Workshops im präventiven Bereich und Beteiligungsprojekte statt. Auch die Organisation von kreisweiten schulübergreifenden Schülervertretungstreffen ist ein weiterer wichtiger Pfeiler des Büros für Jugendpflege. In dieser Corona-Zeit werden die Veranstaltungen und Angebote selbstverständlich den Auflagen und Bestimmungen angepasst.
Ane Masen berichtet, dass die Beratungen unter der Pandemie stark zugenommen haben (Steigerung um 160 % auf 429 Beratungen im Jahr). Die neue häusliche Situation, die große Verunsicherung der Menschen in nahezu allen Lebensbereichen und auch die räumliche Nähe und Enge führen leicht zu Frustration und Wut. Daraus folgen oft Spannungen und Konflikte, mitunter auch verbale und physische Gewalt, sodass die Menschen Klärungshilfen, Lösungssuche und ermutigende Unterstützung anfragen, so erklärt Ane Masen.
Unter der Pandemie findet die Beratung meist nur am Telefon und per E-Mail statt, aber auch im Freien mit Maske und Abstand. Es meldeten sich oft Kinder und Jugendliche, die Sorgen und Nöte haben. Susanne Müller ist froh, dass dieses Angebot in der Region vorhanden ist: „Gerade in der Corona-Zeit müssen die Menschen auf persönliche Kontakte verzichten und sind zunehmend isoliert. Es ist wichtig, dass es hier Ansprechpartner und Personen gibt, die zuhören und helfen, damit die Menschen nicht alleine gelassen werden“, so Susanne Müller.
Auch aus ihrer Tätigkeit als Schulleiterin und Förderschullehrerin weiß sie, dass für viele Familien der Spagat zwischen Homeschooling, Betreuung und Berufstätigkeit schwierig ist und alle Beteiligten vor große Herausforderungen stellt.
Hier ist Frau Masen Ansprechpartnerin und nimmt Termine – wenn nötig – auch vor Ort wahr.
Ane Masen steht in engem Kontakt mit den Jugendpflegekollegen/ Jugendpflegekolleginnen in der Region und in regem Austausch mit den zuständigen Institutionen im Kreis Ahrweiler und der Kreisverwaltung.
Frau Masen berichtet auch, dass sie mit vier Kollegen aus der Arbeitsgemeinschaft offene Jugendarbeit ein Projekt im Rahmen der diesjährigen kreisweiten Jugendkulturtage initiiert hat, das sich „Corona & Du“ nennt und Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten geben will, sich über die Pandemie und ihre Folgen auszutauschen und auseinanderzusetzen.
Auch die Landtagskandidatin berichtet, dass sie zunehmend im beruflichen Umfeld mit Kindern und Jugendlichen konfrontiert ist, die auf die Pandemie mit einer Zunahme von Angst, Schlafstörungen oder anderen psychischen Auffälligkeiten reagieren. „Gerade vor dem Hintergrund, dass das Angebot der VG Brohltal ein niedrigschwelliges Angebot für Hilfesuchende ist, ist diese Form der Beratung, der professionellen Aufarbeitung von Thematiken ein wertvoller Baustein zur psychosozialen Resilienz (= Widerstandkraft /Krisenbewältigung) für Jugendliche und Erwachsene“, so Susanne Müller.
Spätestens seit dem Beginn der „Fridays for future“-Proteste wird klar, dass unsere Jugend und die Schülerinnen und Schüler politisches Interesse zeigen und für Ihre Ziele auch einstehen.
Die SPD in Rheinland-Pfalz und insbesondere auch die Landtagskandidaten der SPD im Wahlkreis 13, Susanne Müller (A-Kandidatin) und Tim Baumann (B-Kandidat und JUSO-Vorsitzender für das Breisiger Land) treten dafür ein, dass man mit einer Absenkung des Wahlalters der jüngeren Generation die Möglichkeit der direkten politischen Beteiligung gibt.
Bereits mit dem Alter von 14 Jahren dürfen Jugendliche frei über ihre Religion entscheiden und können mit diesem Alter auch strafrechtlich für ihre Handlungen verantwortlich gemacht werden. Für Susanne Müller ist damit klar: „Das Wahlrecht mit 16 ist der Schlüssel zur politischen Partizipation und damit einer der grundlegendsten Rechte in der Demokratie. Vielfach tragen Jugendliche als Erwachsene die Konsequenzen jener Entscheidungen, an denen sie im jungen Alter nicht teilhaben konnten. Dies widerspricht dem Grundgedanken von Demokratie, der verlangt, dass jene, die von den Regelungen betroffen sind, diese auch mitbestimmen müssen."
Zudem, so Tim Baumann: „"Wir vertrauen viele Arbeiten bereits Jugendlichen an. So wird man bei der Freiwilligen Feuerwehr bereits mit 16 in den aktiven Dienst eingeführt und fährt mit zu Einsätzen und steckt zum Teil schon mitten in der Ausbildung z. B. in der Pflege, im Handwerk oder der Gastronomie. Hier wird längst schon Vertrauen in die jüngere Generation gesteckt, warum vertrauen wir ihnen dann nicht zu, die eigene Zukunft mitzugestalten?“.
Die SPD in Rheinland-Pfalz als auch die Jusos in der Region setzen sich dafür ein, das Wahlalter auf 16 Jahre herabzusenken. Für die Landtagskandidaten ist es wichtig, dass auch schon junge Menschen ihre Stimme im politischen Prozess erheben und dafür sorgen, dass auch ihre Interessen und Wünsche Gehör finden, so wie die Stimmen der anderen Generationen. Demokratie erfordert Teilhabe und wie könnte man Jugendliche bessern begeistern als sie durch aktive Teilhabe zu stärken. In vielen Gemeinden gibt es schon Jugendbeiräte und hier zeigt sich, dass Jugendliche wissen, was sie wollen und eine eigene Meinung und ein politischer Willen keine Frage des Alters ist.
Am vergangen Donnerstag Abend fand ein Austausch im digitalen Format zwischen der Landtagskandidatin der SPD, Susanne Müller, und der bildungspolitischen Sprecherin der SPD, Bettina Brück zum Thema „Schule & Corona“ statt. Die Bildungspolitik ist durch die Pandemie in aller Munde und wurde und wird sehr kontrovers diskutiert. Der Austausch fand über Facebook live statt. Interessierte konnten Vorab ihre Fragen an die Kandidatin schicken, damit diese im Laufe des Austausches beantwortet werden können.
Frau Brück führte zu Beginn der Veranstaltung aus, welche Regelungen für die Schule – ausgehend von dem Treffen der Kanzlerin mit den MinisterpräsidentInnen – für Rheinland-Pfalz umgesetzt würden. Zunächst wird es so sein, dass die Klassen 1 bis 4 zum 22.01.2021 in den Präsenzunterricht zurückgeholt werden - im Wechselunterricht oder die ganze Klasse, sofern man die Mindestabstände von 1,5 m einhalten könne. Für die Klassen 5 bis 13 ginge der Fernunterricht zunächst weiter. Darüber hinaus sollen medizinische Masken, Mindestabstände sowie die weiteren Hygienekonzepte der Schule zum Tragen kommen. Weiterhin berichtete sie, dass das Land nun ErzieherInnen und LehrerInnen anlasslose Testmöglichkeiten anbiete und darüber hinaus im Gespräch sei, die Impfpriorisierung für LehrerInnen und ErzieherInnen zu ändern, um den Wunsch nach Gesundheitsschutz und Prävention Ausdruck zu verleihen.
Seitens der Interessierten gab es viele Rückfragen zum Bereich der Digitalisierung aber auch zum Thema „Impfen bei LehrerInnen/ Erzieherinnen“. Diese Fragen wurden schon durch die einleitenden Worte von Frau Brück beantwortet. In Punkte Digitalisierung merkte Susanne Müller, die selbst Schulleiterin und Lehrerin ist, an noch einmal stärker zu betrachten, welche Prozesse in Schule damit sinnvoll verbessert werden können oder ob es auch Bereiche gibt, in denen altgebrachte Lernmöglichkeiten mehr Sinn machen. Nicht für jeden Lerntypen sind digitale Lernmethoden gut und sinnvoll. Eine der Fragen bezog sich darauf, dass von Außen betrachtet die Digitalisierung so lange dauere. Hierzu konnte Susanne Müller feststellen, dass gerade die Ausschreibungsverfahren für bestimmte Tiefbauarbeiten lange dauern können und umfänglich sind. Bettina Brück ergänzte, dass zu Beginn das Antragsverfahren für den Digitalpakt anfangs sehr ausdifferenziert gewesen wäre, dies hätte man jetzt kompakter und benutzerorientierte umgestellt.
Zum Anderen kam die Frage auf, in wie weit ggf. noch nach den Sommerferien die Möglichkeit bestünde, mit Microsoft Teams weiterzuarbeiten. Der Landesdatenschutzbeauftragte hatte diese Benutzung perspektivisch untersagt, obgleich viele LehrerInnen in ihren Klassenzimmern damit verlässlich arbeiten und auch Schüler inzwischen damit umgehen könnten. Bettina Brück führte aus, dass die Vorgaben des Landesdatenschutzbeauftragten zwingend umzusetzen sind, und man als Land diese Vorgaben erfüllen müsse. Darüber hinaus habe sie aber gebeten nochmals zu prüfen, ob eine längere Übergangsfrist für die Nutzung möglich sei. Weitere Fragen betrafen multiprofessionelle Teams. Bettina Brück ergänzt hierzu, dass man in Schulen stärker darauf setzen wollte, LehrerInnen und auch SchülerInnen in der Schule zu stärken, in Kooperation mit SchulsozialarbeiterInnen, SchulpsychologInnen und anderen auch personellen Zuweisungen dafür sorgen kann, die SchülerInnen in ihrer Heterogenität wahr zu nehmen und die Schulstandorte zu stützen.
In diesem etwa einstündigen Gespräch konnte ein Großteil der eingegangenen Fragen beantwortet werden. Das Gespräch wurde auf Facebook auf der Kandidatenseite von Susanne Müller aufgezeichnet und kann jederzeit auf dieser Seite noch einmal angesehen werden.
Der Gemeinderat Burgbrohl beschloss im Dezember 2017 den Bau eines neuen Zwei-Gruppen-Kindergartens in Oberlützingen. Seit Oktober 2020 wird nun gebaut und schon zum Sommer 2021 soll der Kindergarten fertig sein. Zunächst ist es geplant, dass die KiTa zwei Gruppen beherbergen wird.
Susanne Müller, Landtagskandidatin der SPD, besichtigte mit dem Ortsbürgermeister Walter Schneider den Fortschritt der Bauarbeiten. Walter Schneider berichtet, dass der kommunale Kindergarten im Ortsteil Weiler und die katholische Kindertagesstätte „Regenbogen“ in Burgbrohl ausgelastet waren und hier keine Optionen der Erweiterung mehr möglich waren. Die Kosten für den Neubau liegen incl. Grunderwerb und Außenanlagen - so schätzt Walter Schneider - bei ca. 2 Mio Euro.
Nach Vorüberlegungen beschloss man Ende Januar 2018, dass die Einrichtung am östlichen Ortsrand gebaut werden sollte, wo auch ein neues Baugebiet geplant ist. Die derzeitige Grundstücksgröße bietet die Option, die KiTa perspektivisch auch auf vier Gruppen zu erweitern. Zunächst sollen aber zwei Gruppenräume mit 45 Quadratmetern Grundfläche und Nebenräumen sowie Funktionsräumen entstehen.
Die Landtagskandidatin Susanne Müller freut sich: „Es ist schön, dass diese Gegend so attraktiv für Familien ist. Die Gemeinde Burgbrohl sorgt mit dafür, dass mit einer neuen KiTa die Voraussetzungen für eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf geschaffen wird. Unsere Region ist familienfreundlich und auch die technische Infrastruktur des Neubaugebietes wird dafür sorgen, dass das Brohltal ein attraktiver Standort für Familien und Neu-Zugezogene sein wird.“