SPD-Landtagskandidatin besucht das „Dorf der ewigen Sonne“

Veröffentlicht am 08.03.2021 in Pressemitteilung

Der renaturierte Seifen in Spessart

In der letzten Woche besuchte die SPD Landtagskandidatin Susanne Müller die Gemeinde Spessart und ging gemeinsam mit dem Ortsbürgermeister Frank Klapperich (SPD) durch den Ort.

Erster Haltepunkt war „Der Bockshahn“, ein Hotel und Landgasthof, den die Eigentümer in den letzten Jahren mit viel Aufwand, Liebe und Ideen erneuert und renoviert haben. Die Eigentümer berichten von ihren Sorgen und Nöten in der Pandemie. Zwar würde man am Wochenende Gerichte zum Mitnehmen verkaufen und inzwischen bieten sie auch für Camper ein Dinner im Wohnwagen/Camper an, aber je länger der Lockdown fortschreitet, desto mehr verschwinden Erspartes und die Hoffnung, dass man diese Durstphase gut überwindet. Erste Lockerungen für Geschäfte sind in der Planung, aber die transparente Klärung, wann Gaststätten und Hotels wieder öffnen, fehlt leider zurzeit. Die Landtagskandidatin wünscht den Inhabern alles Gute und wird gern wiederkommen, wenn der Hof wieder geöffnet hat.

Zweite Station war der renaturierte Bockseifen in Spessart. Dieser Bereich wurde bei der Flurbereinigung in den 70ern trockengelegt. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten führte das dazu, dass Anwohner in dem Gebiet bei starken Regenereignissen oder bei der Schneeschmelze immer wieder Wasser im Keller und auf den Grundstücken hatte. Also wurde dieser alte Seifen im Rahmen des „Blau-Plus“-Programms renaturiert. „Auch wenn in dem Seifen nicht permanent Wasser fließt, was für einen sogenannten Seifen normal ist, ist es eine gelungene Renaturierung, die vom Land mit 90 Prozent gefördert wurde. Außerdem wird die Renaturierung zur Ansiedlung von alten Gräsern, Kräutern und vieler kleinerer Insektenarten beitragen. Abgesehen davon spielen bereits jetzt viele Kinder in dem kleinen Rinnsal,“ so Klapperich.

Die nächste Station war das Gewerbegebiet in Spessart. Bereits 20 Betriebe der unterschiedlichsten Branchen sind hier angesiedelt. Ein ansprechender Quadratmeterpreis ist ein überzeugender Standortvorteil. Das Angebot einer flexiblen Parzellierung kommt dem individuellen Bedarf und Anspruch von Investoren entgegen – auch hier überzeugt eine moderne digitale Infrastruktur. Frank Klapperich, Ortsbürgermeister berichtet: „Bereits jetzt können hier im Gewebegebiet alle Grundstücke mit einem Glasfaseranschluss bis ins Gebäude versorgt werden“.

Auch beim Blick auf das geplante Neubaugebiet in Spessart wird klar, dass auch hier vorausschauend die digitale Infrastruktur mitgedacht worden ist. Ein wichtiger Vorteil für ArbeitnehmerInnen, die in Zeiten von Homeoffice oder privaten Streaming-Angeboten auch im ländlichen Raum die digitale Infrastruktur haben, die sie benötigen.
„Zurzeit läuft auch die Erschließung der Ortsteile Hannebach, Wollscheid und Heulingshof mit einer Glasfaserleitung bis ins Haus. Hier werden hoffentlich bis Ende des Jahres alle Haushalte von der hervorragenden Infrastruktur profitieren können,“ so der Ortsbürgermeister.

Am Ende der Visite berichte Frank Klapperich stolz, dass man noch in den 50er Jahren skeptisch war, wie sich die Gemeinde Spessart weiter entwickeln würde. Umso erfreulicher ist die derzeitige Tendenz, dass Spessart immer weiter wächst und momentan 818 EinwohnerInnen aufweist. Die Landtagskandidatin freut sich und weiß, dass auch in der Verbandsgemeinde Brohltal die Attraktivität der kleinen Gemeinden ungebrochen ist.
Das prosperierende Gewerbegebiet sorgt für Arbeitsplätze, die digitale Infrastruktur liefert die Voraussetzung für die Ansiedlung von neuen Unternehmern oder Gewerbe und fördert den Zuzug von neuen Familien - und auch für Kinder und Jugendliche wird im Ort ein Angebot bereitgehalten. „Von Landflucht kann hier also keine Rede sein“, freut sich die Landtagskandidatin Susanne Müller.

 

Christoph Schmitt - unser Bundestags-Kandidat!

Christoph Schmitt

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