Aktionen
Die SPD in Sinzig lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Ortstermin am Bahnhof Sinzig am Freitag, den 12. April 2024 um 17. 30 Uhr ein, um über die anstehenden weiteren Baumaßnahmen zu berichten. Dazu konnte die SPD Stephan Pauly – Geschäftsführer des
Verkehrsverbundes Rhein-Mosel – gewinnen.
Gipfeletappe der Sinziger Skattour
Zur „Gipfeletappe“ der Tour de Sinzig, dem zweiten Spieltag um die Sinziger Skatmeisterschaften 2024, versammelten sich die Skatfreunde im Dorfgemeinschaftshaus St. Wendelinus des Sinziger Höhenorts Koisdorf.
In den zwei abwechslungsreichen Spielrunden des Abends setzte sich schließlich Johannes Brohl mit 1985 Punkten als Sieger durch. Den zweiten Platz erspielte sich Heribert Höpfner (1866 Punkte) gefolgt von Peter Noak (1806 Punkte). Geld- und Sachpreise und der angenehme Rahmen der von St. Wendelinus beschirmten Spiele sorgten für einen spannenden und anregenden Abend, den die Spieler mit fröhlichen Minen beendeten. Ein Grund dafür: Die unter den Vereinen des Dorfs wechselnde Aufgabe der Bewirtung lag diesmal bei der Chorgemeinschaft. Und die ließ aufkommendem Durst und Hunger wahrhaftig keine Chance gegen seine prompt servierten leckere Speisen und Getränke.
„Es war schön bei Euch - Wir kommen wieder“ verabschiedete sich Sebastian Goerke und Martin Eggert vom ausrichtenden SPD-Ortsverein mit Blick auf die nächste Saison.
Der nächste Spieltag der laufenden Saison findet statt am 1. März ab 19:00 Uhr im Gasthaus zur Post in Westum.
Gemischte Aussichten
Skat ist zwar kein Glücksspiel - aber Pech kann auch dem versiertesten Spieler in die Karten fahren, während andererseits mit etwas Glück auch riskanteste Spiele gelingen. Solche Aussichten hatten wieder zahlreiche Skatfreunde zum Auftaktspieltag der traditionsreichen Sinziger Skatmeisterschaften ins neu gestaltete Sinziger Bootshaus geführt.
Bevor es „reizend“ wurde, gedachten die Spieler der verstorbenen Marga Drenk, die das traditionelle Skatturnier über Jahrzehnte organisiert und geleitet hatte.
Neben den spannenden und abwechslungsreichen Spielrunden sorgten auch die engagierten, freundlichen Bootshaus-Wirtsleute und die gute Organisation des SPD-Teams um Felix Blaich dafür, dass der Abend angenehm und anregend verlief.
Als Standortbestimmung nach der langen Spielpause gelang Heribert Stockhausen der erste Tagessieg mit 1831 Punkten. Ihm folgten Werner Breuer mit 1779 und Walter Wenzel mit 1778 Punkten.
Geld- und Sachpreise und der angenehme Rahmen sorgten für einen spannenden und anregenden Abend, den die Spieler mit fröhlichen Minen beendeten.
„Es war schön bei Euch - Wir kommen wieder“ verabschiedete sich Martin Eggert vom ausrichtenden SPD-Ortsverein vom Team des Bootshauses mit Blick auf die nächste Saison.
Die nächste Etappe der Skatserie wird am 16. Februar um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Wendelinus in Koisdorf ausgespielt.
Die SPD Sinzig und die SPD Bad Bodendorf sind der Auffassung, dass der Neubau des Feuerwehrgerätehauses auf die Jahnwiese gehört, so die beiden Vorsitzenden Roman Schröder und Günter Martin. Damit pflichten sie dem Sinziger Wehrleiter Andreas Braun bei, der in der Presse ebenfalls diese Auffassung vertritt.
Schröder und Martin verweisen auf die von SPD-Fraktionssprecher Hartmut Tann im Stadtrat vorgetragenen Argumente: Die Jahnwiese ist nicht flutgefährdet, sie ist für die Einsatzkräfte schnell erreichbar und von dort aus sind es auch die Einsatzorte in der Kernstadt.
Der nun im Stadtrat von anderen Fraktionen in die Diskussion gebrachte Standort am Sinziger Bauhof im Gewerbegebiet ist aus Sicht der SPD insbesondere wegen der langen Anfahrtzeiten abzulehnen. Die dadurch fehlenden mehreren Minuten können im Einsatzfall entscheidende Bedeutung haben. Hinzu kommt, dass die Stadt zunächst einen neuen Bauhof bauen müsste, dessen Finanzierung im Sinziger Haushalt auch noch nicht vorgesehen ist.
Erinnern möchte die SPD auch an die Flutnacht Mitte Juli 2021 und die Tage danach: Benötigt wird in Krisensituationen eine Anlaufstelle, die zentral gelegen und für die Sinziger Bürgerinnen und Bürger auch fußläufig gut erreichbar ist, etwa bei Ausfall von Strom, der Wasserversorgung und des Handynetzes. Die SPD möchte niemandem zumuten, in solche Situationen das entfernte Gewerbegebiet aufsuchen zu müssen. Auch die im Krisenfall notwendige Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit der Feuerwehr ist in unmittelbarer Nachbarschaft zur Jahnwiese deutlich einfacher. Im Hinblick auf die in der Politik geäußerten Bedenken zu städtebaulichen Belangen oder zur Verkehrssituation an der Jahnwiese sollte nach Auffassung der SPD den planenden Fachleuten zunächst Gelegenheit für Lösungsvorschläge gegeben werden.
Schröder und Martin unterstützen daher ausdrücklich die Haltung der SPD-Fraktion im Sinziger Stadtrat, die sich als einzige Fraktion geschlossen nur für den Standort Jahnwiese einsetzte.
In der letzten Woche besuchte Susanne Müller (MdL), die gleichstellungs-politische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion ist, die Beratungsstelle „Frau und Beruf“ in Ahrweiler. Dr. Christa Lenz und Iris Loosen begrüßten die Landtagsageordnete und stellten zunächst die Arbeit der Beratungsstelle vor.
Im Januar 1993 wurde die Beratungsstelle Frau & Beruf mit den Zielen gegründet, Frauen bei ihrer beruflichen Orientierung und Weiterentwicklung zu unterstützen. In den ersten Jahren, so berichtete Frau Dr. Lenz, stieß das Anliegen, sich für die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen in der Berufswelt einzusetzen, zunächst oft auf Unverständnis und Ablehnung. „Sie bringen Unfrieden in die Familien“, war die einhellige Meinung der überwiegend männlichen Entscheidungsträger. Inzwischen hat sich dies völlig gewandelt: Junge Frauen sehen sich heute häufig in der Pflicht, bereits nach einer kurzen Elternzeit wieder berufstätig zu werden. Oftmals wählen sie dann eine Tätigkeit, die ihnen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht und die sehr oft in Teilzeit unterhalb des erworbenen Qualifikationsniveaus liegt mit den entsprechenden finanziellen Einbußen.
Die Mitarbeiterinnen beraten, coachen und unterstützen Frauen auf ihrem Weg in die Berufstätigkeit. Ob diese Beratung nach einer Eltern- oder Pflegezeit geschieht oder mit dem Ziel einer beruflichen Weiterentwicklung gewünscht wird, ist individuell verschieden. Die Gespräche erfolgen vertraulich, sind stets ganzheitlich orientiert und sind für die Klientinnen kostenlos.
Neben den Einzelberatungen und Coachings werden Workshops zu Kommunikation, Stressmanagement und Kompetenzanalyse angeboten, wie auch Seminare zu Bewerbungs- und Telefontraining und zur Erstellung aussagekräftiger Bewerbungsunterlagen, außerdem Einführungen und Weiterbildungen zu digitalen Grundlagen, zu Word und Excel sowie zu Bewerbungen über online-Portale. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der regionalen Agentur für Arbeit, Jobcenter, Bildungsträgern, Verbänden, Organisationen und Institutionen, Unternehmen vor Ort.
Die Leistungen der Beratungsstelle Frau & Beruf werden durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz und den Europäischen Sozialfonds durch den Kreis Ahrweiler gefördert.
Die Frauen sind sich einig, dass die Corona-Pandemie die geschlechtsstereotypen Rollenmuster hat aufleben lassen. Susanne Müller betont, dass ein großes wirtschaftliche Potenzial von Frauen sowohl in unserer Region als auch weltweit brach liegt. Das ist auch das Fazit einer neuen Studie des Internationalen Währungsfonds. Es geht um gerechte Entlohnung und eine faire Verteilung der Care-/Pflege-Arbeit, sowie der Anteil von Frauen in Führungspositionen.
Auch für Frauen mit Migrationsgeschichte ist das Angebot der Beratungsstelle offen. Die Problematik hierbei ist, dass vor der Rückkehr in das Berufsleben oft noch Sprachkurse und Weiterbildungen erforderlich sind, und dass in dieser Zeit die Kinder betreut werden müssen, für die es – je nach Region – nicht immer Betreuungsangebote gibt.
Auf große Herausforderungen traf die Beratungsstelle nach der Flut. Es wurde für psycho-soziale Angebote gesorgt, da es starke Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden hat/hatte. Darüber hinaus fielen z.B. Beschäftigungsverhältnisse weg, und Familiensysteme und auch Alleinerziehende standen vor den Herausforderungen, den Neu- und Wiederaufbau zu stemmen und dabei dennoch für die Familie oder Kinder zu „funktionieren“ und die Auswirkungen der Flut zu bewältigen. Viele vertraute Netzwerke sind weggefallen, was die Notwendigkeit, die Region und deren Einwohner zu stärken, unbedingt erhöht hat. Phasen von Erwerbslosigkeit haben Auswirkung auf Selbstwert und Selbstvertrauen, erklärten Frau Dr. Lenz und Iris Loosen. MdL Müller betont, wie wichtig die Arbeit der Beratungsstelle ist und wie dankbar sie den MitarbeiterInnen für ihre stetige Einsatzbereitschaft und deren hohes Engagement ist, gerade im Hinblick auf die besondere Situation im Ahrtal. Man wird in einem vertrauensvollen Austausch bleiben, um weiterhin die Position von Frauen in Arbeit und Gesellschaft zu stärken.