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Christoph Schmitt und Susanne Müller ziehen eine positive Bilanz der ersten Zukunftskonferenz

An der Zukunftskonferenz zum Wiederaufbau des Ahrtals am Montagabend haben auch der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und Bundestagskandidat Christoph Schmitt sowie die SPD Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis 13, Susanne Müller, teilgenommen.
In verschiedenen World-Cafés konnten die TeilnehmerInnen zu verschiedenen Themen wie z. B. Arbeit/Soziales, Wirtschaft, Infrastruktur/Versorgung etc. ihre Ideen zum Neu- und Wiederaufbau austauschen.
Zentral ist für die SPD-Landtagsabgeordnete Müller eine niedrigschwellige und langfristig angelegte psychosoziale Betreuung und Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die von den Erlebnissen der Flut betroffen sind. Hier wird vermutlich erst nach geraumer Zeit klarwerden, welche Bedürfnisse und Hilfeformen die Betroffenen benötigen werden. Ein weiterer wichtiger Baustein ist es, die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung beim Neu- und Wiederaufbau im Flutgebiet zu berücksichtigen. Hier müssen wir Inklusion neu und innovativ denken“, so die ehemalige Sonderpädagogin und jetzt Landtagsabgeordnete Susanne Müller.
Auch für den Bundestagskandidaten und Fraktionsvorsitzenden der SPD im Kreistag Ahrweiler, Christoph Schmitt war die erste Zukunftskonferenz ein gelungener Auftakt: „Es gab viele tolle Ideen und Denkanstöße aus allen Bereichen der Gesellschaft. Daran gilt es nun anzuknüpfen. Wir müssen die Akteure aus den verschiedensten Bereichen vernetzen, neu und über Grenzen hinweg denken und dann natürlich auch mutig handeln. Nur so wird uns gemeinsam ein moderner, innovativer und nachhaltiger Wiederaufbau unserer Heimat gelingen.“

Die im Ahrtal heimische SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller führte nach der Zukunftskonferenz in Ringen aus, dass neben den Entschädigungen für betroffene Privatleute und UnternehmerInnen der Klimaschutz eine der wichtigsten Komponenten beim Neu- und Wiederaufbau sei. So müsse der Ahr und ihren Zuläufen mehr Raum gegeben werden. Sie unterstrich, dass es künftig darauf ankomme, Versiegelungen von Oberflächen zu reduzieren und Landnutzung anzupassen, um die Wahrscheinlichkeit von Extremhochwasserereignissen zu minimieren. Ebenso muss der Hochwasserschutz in allen Bereichen noch intensiver mitgedacht werden – dazu gehören Rückhaltebecken, ebenso wie die Frage des Wohnungsbaus in Hochwassergebieten. Weiterhin führte sie aus, dass es künftig unabdingbar sei, eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden einzuführen: „Für die Extremwetterschäden, die wir so nicht verhindern können, benötigen wir eine bundesweite solidarische Pflichtversicherung gegen Elementarschäden. Sie muss finanzierbar sein, gerade für Menschen mit geringerem Einkommen. Eine Pflichtversicherung könnte die Beitragshöhe nennenswert senken“, so die SPD-Landtagsabgeordnete.

SPD Bundestagskandidat Christoph Schmitt vor Ort in Kehrig

Der langjährige SPD Ortsvereinsvorsitzende Herbert Keifenheim freute sich, dass der SPD-Bundestagskandidat Christoph Schmitt es sich nicht nehmen ließ, die drittgrößte Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Vordereifel zu besuchen. Während der Besichtigung von Kehrig suchte Christoph Schmitt auch das persönliche Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern um sich vorzustellen und seine Ziele und Vorstellungen zu erläutern.
Herbert Keifenheim begleitet ihn durch den Ort und man überzeugte sich gemeinsam vom Fortgang der Bauarbeiten an der Grundschule Kehrig. Hier wird eine neue Pausenhalle errichtet und die Toilettenanlagen saniert. Auch die Kindertagesstätte die ebenfalls in der Trägerschaft der Ortsgemeinde ist, war ein weiterer Anlaufpunkt. Hier war Schwerpunkt das neue Kita-Zukunftsgesetz und auch die Einführung der Kita-Sozialarbeit. Kehrig verfügt als Ortsgemeinde über eine gute Infrastruktur, eine Sicherung der Grundversorgung durch den Dorfladen, ein intaktes Vereinsleben, ein kleines Gewerbegebiet, einen älteren Ortskern und auch Neubaugebiete. Auch die Ausweisung von den Schieferwanderwegen im Rahmen von sanftem Tourismus kommt in Kehrig gut an, immer wieder sieht man Wandergruppen im schönen Elztal. Wünschenswert und eine langjährige Forderung der SPD Mayen-Land ist die Anbindung an das überregionale Radwegenetz von der VG Kelberg über die VG Vordereifel zur VG Maifeld. Mittlerweile besteht ja das Radwegenetz bis Monreal und müsste nur über Kehrig an die Ortsgemeinden: Gering, Kollig, Einig zum Radweg nach Münstermaifeld oder Polch weitergeführt werden. Gemeinsam besichtigte man auch die geplante Erweiterung vom Neubaugebiet „Ober dem Pörschpesch“, da die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum auch ein Ziel der SPD vor Ort ist.
Christoph Schmitt zeigte sich nicht nur von der sehr guten Lage der Ortsgemeinde Kehrig mit Anbindung an die BAB 48, sondern auch von den netten Gesprächen mit Kehriger Bürgerinnen und Bürger beeindruckt. Er versprach sich motiviert für die Belange aller Bürgerinnen und Bürger unserer Region einzusetzen, damit das Vertrauen in die Politik wieder wächst mit klarer Haltung und Mut für Neues. Als aktiver Kommunalpolitiker auf Gemeinde- und Kreisebene weiß er, wo der Schuh drückt und wie man Politik vor Ort gestaltet.

Schulleitungen und Schulpersonal leisten Großartiges

Die verheerenden Wassermassen im Ahrtal haben auch zahlreiche Schulen zerstört oder beschädigt. Am Montag, 30.08.2021 begann wieder der Unterricht - und wenig ist normal. Um sich selbst ein Bild vor Ort zu machen besuchte Bundestagskandidat Christoph Schmitt im Laufe der ersten Schulwoche die größte Förderschule im Kreis Ahrweiler: Die Don Bosco Schule ist derzeit als Schulstandort nicht nutzbar. Entsprechend musste die über 200 Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkten Lernen oder Sprache an anderen Standorten untergebracht werden. Eine Mammutaufgabe für die Schulgemeinschaft rund um die neue Schulleiterin Dagmar Vitten. Eine Auflistung was alles zu erledigen, zu planen und neu zu denken war, ist viel zu lang. Fakt ist, die Schulleitungen aller betroffen und aufnehmenden Schulen, sowie das gesamte Schulpersonal dieser Einrichtungen haben in den vergangenen Wochen eine tolle Arbeit geleistet. Davon konnte sich der Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag Ahrweiler und Bundestagskandidat Christoph Schmitt exemplarisch am Standort Sinzig vergewissern. Hier sind aktuell 6 Klassen der Don Bosco Schule im Gebäude der Janusz-Korczak-Schule untergebracht, zwei Klassen davon in neu errichteten Containern. „Für mich ist es aktuell wichtig zu sehen, was läuft gut und wo muss für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrpersonal noch nachgebessert werden“, so Schmitt. „Es ist wichtig, dass die Schulträger und das Land an dieser Stelle alles Mögliche unternehmen, um die Schulsituation Stück für Stück zu verbessern. Ich nehme von heute schon einige Eindrücke und Anregungen mit, um die wir uns auch von politischer Seite kümmern können. Grundsätzlich ist schön zu sehen und zu hören, dass das Wohl der Kinder weiterhin an erster Stelle steht.“ Schulleiterin Dagmar Vitten beleuchtete auch nochmals die emotionale Belastung des Schulpersonals und der Schüler/innen: „Wir sind den aufnehmenden Schulen sehr dankbar und freuen uns über alle Hilfen. Für unsere Schulgemeinschaft ist es aber wichtig, dass wir in absehbarere Zeit aber auch wieder als Schule gemeinsam an einem Standort unter kommen.“
Bundestagskandidat Christoph Schmitt ergänzte abschließend: „Auch die Kolleginnen und Kollegen sowie die Eltern müssen weiter im Blick bleiben. Schon durch die Corona-Pandemie waren und sind die Familien, die Kinder und das Lehrpersonal einer besonderen Belastung ausgesetzt. Die Flutkatastrophe bringt nun weitere extreme Herausforderungen mit sich. Dies muss die Politik künftig noch mehr berücksichtigen, dafür setze ich mich auf allen Ebenen ein.“

Bundestagskandidat Christoph Schmitt und Minister Schweitzer besuchen Kempenich

Am vergangenen Dienstag waren der rheinland-pfälzische Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung, Alexander Schweitzer und Bundestagskandidat Christoph Schmitt, zu Gast bei der Firma FLUIDTEC Flüssigkeitstechnologie in Kempenich. Mit dabei waren auch die SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller, die Ortsbürgermeister Dominik Schmitz (FWG) und Frank Klapperich (SPD) sowie der Vorstand des Gewerbevereins Kempenicher Land e.V..
Jan Peter Kiel, Geschäftsführer von Fluidtec Flüssigkeitstechnologie in Kempenich und Vorsitzender des Gewerbevereins, berichtete zunächst von seinem Unternehmen und den aktuellen Herausforderungen der klein- und mittelständigen Unternehmen. Die Firma FLUIDTEC hat sich zur Aufgabe gestellt, verfahrenstechnische Lösungen der Wasseraufbereitung und der Wasserförderung bei seinen Kunden ökologisch und wirtschaftlich sowie nachhaltig zu gestalten. Vor Allem der Fachkräftemangel bereite weiterhin vielen Unternehmern Sorge. Um diese und auch weitere Herausforderungen zu meistern, sei auch der Gewerbeverein Kempenicher Land förderlich. Mit knapp 100 organisierten UnternehmerInnen aus den unterschiedlichsten Branchen ist der Gewerbeverein - gemessen an der Größe der Kommunen – breit aufgestellt und in die gesamte Region sehr gut vernetzt.

Zufrieden nahm Minister Schweitzer die Information von Ortsbürgermeister Frank Klapperich zur Kenntnis, dass das Gewerbegebiet Kempenich/Spessart über eine schnelle Internetanbindung verfüge und daher sehr attraktiv für Gewerbetreibende sei. Ortsbürgermeister Dominik Schmitz nutzte die Gelegenheit und warb beim Minister für schnellere und einfachere Genehmigungs- und Planungsverfahren insbesondere im Hinblick auf die besondere Situation durch die Flutkatastrophe an der Ahr. „Wir wollen unsere Firmen in der Region halten und ihnen hier gute Perspektiven aufzeigen, dafür brauchen wir aber auch Unterstützung aus Mainz“ waren sich alle Beteiligten einig.
Zum Abschluss des Besuchs überreichte Christoph Schmitt dem Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung eine Flasche Flutwein von der Ahr: „Als Dank für die bisherige Hilfe der Landesregierung aber auch als Erinnerung, dass das Ahrtal künftig noch sehr viel Unterstützung aus Mainz benötigen wird um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen.“

Alles andere als Endstation - Christoph Schmitt besucht Engeln

Nicht zum ersten und sicherlich auch nicht zum letzten Mal war Christoph Schmitt aus Niederzissen, Wahlkreiskandidat der SPD zur Bundestagswahl, als Besucher in Engeln. Gemeinsam mit dem ehemaligen Ortsvorsteher Jens Schäfer machte sich Schmitt ein Bild von den Chancen und Herausforderungen kleinerer Ortschaften.
„Rundum im Wahlkreis gibt es viele Orte wie Engeln. Kleine Orte, die ihren Einwohnerinnen und Einwohnern oft umso mehr am Herzen liegen. Freude macht es da natürlich umso mehr, wenn man sieht, was sich trotz begrenzter Möglichkeiten alles umsetzen lässt“, so Schmitt zum Auftakt.
Nach einer Stärkung am örtlichen Bahnhof, wo das gastronomische Angebot am Zielbahnhof des Vulkan-Expreß erst kürzlich erweitert wurde, machte man sich auf zu einem Rundgang durch den Ort. Mit am meisten beeindruckte, was man mit bloßem Auge gar nicht sehen konnte. Glasfaserleitungen im ganzen Ort, an die jedes Gebäude in der Ortslage angeschlossen werden kann sorgen für Internetanbindung auf dem allerneuesten Stand in einem Ort mit nicht einmal 200 Einwohnern. Jens Schäfer dazu: „Gemeinsam mit der Nachbargemeinde Brenk ist es uns damals gelungen ausreichend Interessenten zu gewinnen um für den Ausbau durch einen Telekommunikationsanbieter hinreichend attraktiv zu werden. Dank der ausgezeichneten Arbeit der Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde ist es uns zusammen gelungen diese wichtige Zukunftsfrage zu lösen.“
Besonders fiel Christoph Schmitt der örtliche Spielplatz ins Auge. In jahrelanger Arbeit haben Freiwillige, Ortsgemeinde und Bürgerverein gemeinsam dafür gesorgt, dass auch Engelns kleinste Einwohnerinnen und Einwohner ihre Freude am Ort haben. Zahlreiche Spielgeräte, Ruhemöglichkeiten und eine gerade erst durch fleißige Hände erneuerte Umzäunung machen den zentral im Ort gelegenen Platz zum beliebten Treffpunkt.

Christoph Schmitt abschließend: „Der Spielplatz in Engeln ist ein gutes Beispiel dafür, wieso mir das Ehrenamt so wichtig ist. Gerade in den kleinen Ortschaften kann so viel bewegt werden, was sonst nicht möglich wäre. Deshalb will ich mich in den kommenden Jahren in Berlin dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen für solch ein Engagement weiter verbessert werden, dass es gesellschaftliche Wertschätzung und Unterstützung erfährt. Nicht zuletzt deshalb ist ja auch Engeln auf einem guten Gleis – hier ist alles andere als Endstation.“

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