SPD Sinzig

Soziale Politik für Dich.

Gespräch zwischen Susanne Müller und der „Gemeindeschwester plus“ in Sinzig

In Sinzig trafen die Gemeindeschwester Plus Gerlinde Brenk in Sinzig und die Landtagsabgeordnete Susanne Müller (SPD) zusammen. Zum einen ging es um die derzeitige Situation während Corona und um die Bedarfe im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe.

Die Gemeindeschwester Plus ist Ansprechpartnerin für alle Bürger ab dem 80. Lebensjahr, die noch keinen Pflegegrad haben. Ältere Bürgerinnen und Bürger sollen in ihrer jeweiligen persönlichen Lebenssituation gestärkt und stabilisiert werden. Das Angebot umfasst von der präventiven Beratung im Bereich der gesundheitlichen und häuslichen Versorgung bis zur Vermittlung von wohnortnahen Teilhabeangeboten wie z. B. Seniorentreffen oder Versorgungsangeboten. Sie bildet unterstützende Brücken zu den jeweiligen Angeboten und erleichtert so die Zugänge, führt Gerlinde Brenk aus.

Momentan sei die Arbeit stark durch die Corona-Lage beeinflusst. Es finden keine Treffen in geschlossenen Räumen statt, es gibt aber auch beispielsweise auch kleinere Treffen mit gemeinsamen Spaziergängen. Diese Spaziergänge sind oft mit Gedächtnis- oder Bewegungsübungen verknüpft, welches den älteren Mitbürgern helfen soll, geistig fit zu bleiben.

Zwei besondere Herzensprojekte sind für Frau Brenk der „DigiBo – der Digitalbotschafter“ sowie die Nachbarschaftshilfe. Beim „DigitalbotschafterInnen“ handelt es sich um ein Projekt, in welchem jüngere oder digitalerfahrene Menschen den älteren Mitbürgern beibringen, wie sie mit digitalen Geräten umgehen können, sodass sie ihren Alltag erleichtern können. Es gibt Tablets zum Verleihen und das Angebot soll noch weiter ausgebaut werden. Zu diesen Projekten werden immer neue EhrenamtlerInnen gesucht.

Susanne Müller begrüßt dieses Projekt: „Die Corona-Pandemie hat die Notwendigkeit verstärkt, dass gerade ältere und behinderte Menschen im Umgang mit den digitalen Medien begleitet und unterstützt werden. Die fördert die digitale gesellschaftliche Teilhabe und hilft älteren Menschen mit den Angehörigen in stetem Kontakt zu bleiben. Hier ist die Ausstattungsförderung für Ehrenamtliche, die älteren Menschen digitale Teilhabe ermöglicht, eine wertvolle Hilfe und ein deutliches Zeichen der Wertschätzung für das digitale Ehrenamt.“

Aber auch die Nachbarschaftshilfe ist ein neues Projekt, dass nach der Flutkatastrophe an Fahrt aufgenommen hat. Hier gibt es ehrenamtliche HelferInnen, die mit anpacken – durch Botengänge, Begleitung zu Einkäufen, den Bürgern Zeit schenken, oder sie zu Spaziergängen abholen und der Anfertigung von Reparaturen o. Ä.   Auch hier zeigt sich in starkem Maß die Solidarität im lokalen Bereich, die gerade für ältere MitbürgerInnen sehr hilfreich ist.

Susanne Müller zeigt sich beeindruckt von der geleisteten Arbeit und den konkreten Ideen. Sie überbrachte ihren Dank und ihre Wertschätzung für die Gemeindeschwester Plus. Der Austausch wird zu späterem Zeitpunkt fortgesetzt werden. 

Austausch der MdL Susanne Müller, SPD mit dem Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.

In der letzten Woche traf ich Christiane Böttcher und Silvia Plum (Caritas Ahrweiler) zum Austausch über die Nachwirkungen der Flut und deren Auswirkung auf ihre Arbeit.
Frau Böttcher und Frau Plum berichteten mir von ihren ersten Eindrücken direkt nach der Flut bis hin zu den neu geplanten Projekten. Die ersten Wochen nach der Flut waren gekennzeichnet von einer großen Flexibilität und einer Absicherung der Versorgung der bisherigen Klienten. Hier zeigten die MitarbeiterInnen eine große Einsatzbereitschaft und Initiative, gleichwohl der Mitarbeiterstamm selbst von der Flutkatastrophe betroffen war und man hier personell umplanen musste.
Insgesamt konnten die fünf betroffenen Diözesan-Caritasverbände Aachen, Essen, Köln, Paderborn und Trier die Opfer der Flutkatastrophe mit bislang 9 Millionen Euro unterstützen. 6 Millionen Euro davon flossen in Soforthilfen - unbürokratische Bargeldauszahlungen oder Haushaltsbeihilfen, die der Wiederbeschaffung von Hausrat wie Waschmaschinen oder Kühlschränken dienten. Sie lindern die akute Not. Drei Millionen Euro werden für begleitende psycho-soziale Angebote verwendet. Susanne Müller dankte den beiden Mitarbeiterinnen und ihrem Team. „Die Arbeit der Caritas vor Ort und auch die überregionale Arbeit sind ein wichtiger Baustein der Versorgung der Menschen vor Ort. Gerade nach der Flutkatastrophe war dies durch ständig wechselnde Bedingungen gekennzeichnet. Dafür spreche ich den Mitarbeitern meinen ganzen Dank und meine Wertschätzung aus“.
Christiane Böttcher und Silvia Plum berichten, dass sich oft erst im persönlichen Gespräch Bedarfe zeigen und auch manchmal eine Antragstellung für finanzielle Hilfen der Einstieg in ein persönliches Gespräch ist: Wer braucht psychologische Unterstützung? Wer benötigt eine Schuldnerberatung? Welche spezifischen Probleme haben ältere Menschen oder Menschen mit geringem Einkommen?" Bei der Stellung der Anträge wird unbürokratisch und schnell geholfen.
Die MitarbeiterInnen versuchen auch jene zu erreichen, die schon vor der Flut nicht gut integriert waren z. B. in einer Dorfgemeinschaft, einem Stadtviertel oder im öffentlichen Raum. Durch die Situation, die für viele Betroffene vor Ort gleichermaßen besteht, gelingt dies auch. Die Hilfe der Caritas ist auf lange Sicht angelegt. Die Mitarbeiterinnen berichten, dass Wiederaufbau und Beratung / Sozialarbeit miteinander verknüpft werden, um den Menschen langfristig und nachhaltig zu helfen. Hier sind EhrenamtlerInnen mit den MitarberiterInnen der Caritas gemeinsam unterwegs, um die Menschen zu erreichen, sie hilfreich zu unterstützen und ihnen zuzuhören.
Abschließend berichten Böttcher und Plum von möglich neuen Projekten und Ideen. So wird beispielsweise künftig auch eine Möglichkeit bestehen, Bauchfachberatung in das Angebot der Caritas einzubeziehen, als direkte Notwendigkeit im Hinblick auf die große Nachfrage.
Susanne Müller zeigt sich begeistert von diesen Ideen: „Es wird klar, dass in dieser Krise auch eine Chance liegt, soziale Strukturen neu zu gestalten und Bestehendes zu überdenken und an die Bedarfe vor Ort anzupassen. Hier hat die Caritas in Ahrweiler meine volle Unterstützung.“

Landtagsabgeordnete Susanne Müller: Land fördert Schulsozialarbeit im Kreis Ahrweiler mit 76.500 Euro

„Die Landesregierung fördert die Schulsozialarbeit im Landkreis Ahrweiler in diesem Jahr mit 76.500 Euro. Das hat Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig heute bekanntgegeben. Ich freue mich sehr, denn Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter leisten wertvolle Arbeit an unseren Schulen. Sie unterstützen und begleiten Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern bei schulischen sowie privaten Fragen. Wie wichtig diese Arbeit ist, wird uns insbesondere während der Pandemie klar, in der Kinder und Jugendliche zum Teil enorme Einschränkungen haben erfahren müssen“, sagte Müller.

Mit den Mitteln der Landesregierung können im Kreis Ahrweiler 2,5 Stellen für Schulsozialarbeit finanziert werden. „Die Landesregierung unterstützt damit die Kommunen, die als Träger der Kinder- und Jugendhilfe für die Schulsozialarbeit zuständig sind.“ Darüber hinaus stellt das Land im Rahmen des Programms CHANCEN@lernen.rlp in diesem und im nächsten Schuljahr knapp 8,4 Millionen Euro für sozialpädagogische Angebote in Schulen zur Verfügung. „Das sind Mittel, die gut investiert sind, denn sie kommen unseren Schülerinnen und Schülern zugute“, so die MdL Susanne Müller.

Insgesamt stellt das Land jedes Jahr rund zehn Millionen Euro für Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen zu Verfügung. Dazu kommt der Unterstützungsfonds des Landes, mit dem Kommunen auch Integrationshelferinnen und -helfer sowie Schulsozialarbeiter finanzieren können. „Insgesamt sind das 20 Millionen Euro pro Jahr. Dazu kommen jetzt noch einmal die 8,4 Millionen Euro, mit denen das Land die Kommunen bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützt“, so Müller abschließend.

Frauenpolitische Sprecherin der SPD Fraktion begrüßt die neue Ampel-Website der Frauenhäuser

Zu Jahresbeginn konnte das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration bekannt geben, dass die neue Ampel-Website
www.frauenhaeuser-rheinlandpfalz.de
an den Start gegangen ist. Diese informiert die Frauen auf einen Blick, in welchen Frauenhäusern Platz ist, somit können sie diese gezielt anfragen. Die Website bietet Hilfe suchenden Frauen und Fachkräften – wie beispielsweise der Polizei – die Möglichkeit, zu jeder Tages- und Nachtzeit die aktuelle Belegung der Frauenhäuser in Rheinland-Pfalz einzusehen. Darüber hinaus wird über weitere Unterstützungsmöglichkeiten informiert.
Anhand eines einfachen Ampelsystems kann man auf einen Blick erfassen, wo es Kapazitäten gibt. Rot steht für "voll belegtes Haus", gelb für "freie Plätze für Frauen ohne Kinder" und grün steht für "freie Plätze für Frauen mit Kindern". So ist sofort zu sehen, ob das Frauenhaus Frauen mit Behinderungen aufnehmen kann oder ob beispielsweise Haustiere erlaubt sind. Es ist auch ein „Notausstieg“ eingebaut. Der Notausstieg ermöglicht das sofortige Schließen der Website, falls sich die betroffene Frau bei der Nutzung beobachtet fühlt.
Der Aufbau der Website ist durch das Frauenministerium mit rund 13.000 Euro gefördert worden.
Die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion begrüßt diese technische Erneuerung und unterstreicht die Bedeutung der Ampel für den Zugang zu Hilfe und Unterstützung: „Jede Frau hat ein Recht auf ein Leben ohne Gewalt. Diese Website wird ihren Beitrag dazu leisten, dass Frauen diesen Ausweg aus der Gewalt wohlmöglich leichter finden.“

Susanne Müller lädt ein zur: Videokonferenz - Koalitionsvertrag der Ampelkoalition – Perspektiven für 2022

Seit der vergangenen Bundestagswahl gibt es einen neuen Bundeskanzler Olaf Scholz und erstmals eine Ampel-Koalition auf Bundesebene unter Führung der SPD mit BÜNDNIS_90/DIE GRÜNEN und der FDP. Gemeinsam verabschiedeten die drei Parteien ihren Koalitionsvertrag unter dem Titel „Mehr Fortschritt wagen“ als Arbeitsgrundlage für die kommenden vier Jahre.

Während der Videokonferenz werden die Schwerpunkte und Ziele erläutert und wie diese umgesetzt werden sollen.
Marc Ruland, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz, die SPD-Landtagsabgeordnete Lana Horstmann sowie die Landtagsabgeordnete Susanne Müller laden alle Interessierten zur Vorstellung des Koalitionsvertrages ein am:

Montag, den 24. Januar 2022, um 19:30 Uhr

Die Veranstaltung findet als Videokonferenz statt. Alle Interessierten werden um schriftliche Anmeldung bis Donnerstag, den 20. Januar, per E-Mail gebeten unter: lisa.fischer@susanne-mueller.info.
Nach erfolgreicher Anmeldung wird der Zugangslink zur Videokonferenz zugesendet.

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