SPD Sinzig

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Landtagsabgeordnete Susanne Müller, SPD, und Landratskandidat Christoph Schmitt zu Besuch beim THW Sinzig

Bei einem gemeinsamen Besuch von Christoph Schmitt und Susanne Müller bei dem Ortsverband des Technischen Hilfswerk in Sinzig zeigten sich die beiden Sozialdemokraten beeindruckt von der Arbeit der Ehrenamtlichen und dem unglaublich großen Knowhow der gesamten Mannschaft. Während des Besuchs fand parallel der Ausbildungsdienst der Grundausbildungsgruppen statt. Hier konnte man sehen, was das THW imstande ist zu leisten. Für Müller und Schmitt entstand der Eindruck, dass es um Spaß an der Technik, um Kameradschaft und Zusammenhalt und letztendlich auch darum geht Gutes zu tun.

Im Gespräch mit dem Vorstand wurde deutlich, dass durch die Flut das Ehrenamt weiter an Bedeutung gewonnen hat. Die Mitgliederzahlen steigen. Das THW mit dem OV Sinzig war an zahlreichen Projekten im Nachgang an die Flut involviert. Besonders hervorzuheben ist der Bau eines Behelfsstegs für Fußgängerinnen und Fußgänger in Ahrweiler. Doch auch zahlreiche Erkundungs-, Räum- und Abrissarbeiten und die Bereitstellung von Logistik stehen bis heute auf der Tagesordnung. Es gibt noch vielfältige Arbeiten und Projekte, gerade im Nachgang des Flutgeschehens.

Die Ausbildung neuer ehrenamtlicher MitarbeiterInnen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Die Helfer durchlaufen eine Ausbildung und werden dadurch zu Experten was die Technik und den Ablauf des Katastrophenschutzes angeht und sind dann z.B. als Maschinisten für Fahrzeuge oder Stromerzeuger, Technische Berater bei Bau- oder Hochwasserschutz, Bootsführer u. Ä. in der Region oder auch bei Auslandseinsätzen, wie z. B. Tunesien einsetzbar.

Einig waren sich Christoph Schmitt und Susanne Müller mit den VerterterInnen des THW, dass trotz der guten Voraussetzungen innerhalb des THWs weiterhin an vielen Themen gearbeitet werden müsse: „Der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz muss dringend optimiert werden, um auf künftige Naturkatastrophen besser vorbereitet zu sein. Neben klaren Strukturen braucht es künftig insbesondere mehr gemeinsamer Übungen aller Akteure. Nur so können Abläufe zwischen den Hilfsorganisationen und den Verwaltungen verbessert werden.“

Die beiden Politiker versicherten, dass das THW hervorragende Arbeit im In- und Ausland leistet und eine hohe Wertschätzung genieße. So könne das THW davon ausgehen, dass die berechtigten Ansprüche des Ehrenamtes im parlamentarischen Raum weiterhin Gehör fänden, wie auch die finanzielle Entwicklung der letzten Jahre zeigen würde.

Der Ortsbeauftragte Frank Schulze sagt: „Man setzt sich im Ehrenamt ein, weil es dem Leben einen Sinn gibt.“ Daran schließen sich MdL Susanne Müller und Landratskandidat Christoph Schmitt gern an und dankten dem Leitungsteam und deren ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement. „Sowohl durch die Corona-Pandemie als auch durch die Flutkatastrophe haben wir erlebt, wie wertvoll und bedeutsam die ehrenamtlichen Netzwerke für das Gemeinwohl sind. Es wird unsere Aufgabe sein, gerade in diesem Bereich die ehrenamtliche Arbeit zu fördern und den Katastrophenschutz zu verbessern“, so Müller und Schmitt abschließend.

Susanne Müller (MdL, SPD) freut sich über Zuwendungen aus dem Programm Städtebauliche Erneuerung 2021

Auf Anfrage an das Ministerium des Innern und für Sport teilte dieses mit, dass folgende Gemeinden im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler Fördermittel erhalten/ erhielten.

  • Ortsgemeinde Herschbroich: 15.250,00 Euro  - Neuerrichtung einer Flutlichtanlage
  • Stadt Remagen: 245.000,00 Euro  - Wachstum und nachhaltige Entwicklung der Innenstadt/Historisches Dreieck/Rheinpromenade
  • Stadt Sinzig: 80.000,00 Euro  - Innenstadtentwicklung/Stadtumbau
  • Stadt Adenau: 490.000,00 Euro  - Innenstadtentwicklung/Stadtumbau – Stadtkern

Susanne Müller, MdL SPD, freut sich sehr über die kontinuierlichen Fördermittel des Landes, mit denen u. A. das Stadt- und Landleben in Rheinland-Pfalz erhalten und neu gestaltet wird. „Wir müssen alle Dimensionen guten städtischen oder dörflichen Lebens in den Blick nehmen, um unsere Innenstädte attraktiv zu machen und die Lebensqualität der EinwohnerInnen zu erhöhen“, so die SPD-Landtagsabgeordnete.

Die Zuwendungsbeträge verstehen sich einschließlich der Bundesfinanzhilfen, sie entsprechen 70 oder 75 Prozent v. H. der gesamten Zuwendungen.

Landtagsabgeordnete Susanne Müller (SPD) begrüßt Auftaktveranstaltung der „Schule der Zukunft“ in Rheinland-Pfalz

Nicht erst seit der Pandemie ist klar, dass die Schule der Zukunft anders aussehen wird als die Schule der Gegenwart. Umfangreiche Veränderungsprozesse in den Bereichen Klimawandel, Digitalisierung, Globalisierung, Mobilität o. Ä. wirken sich in nahezu allen täglichen Bereichen aus. Damit steht auch die Institution der Schule vor der Herausforderung, ihre SchülerInnen auf diese Anforderungen in einer globalisierten, digitalen Welt vorzubereiten.
Vor diesem Hintergrund fand in Mainz die Auftaktveranstaltung für die „Schule der Zukunft“ durch das Bildungsministerium in Mainz statt, an der die SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller (SPD) teilnahm.
Susanne Müller, ehemalige Lehrerin und Schulleiterin einer Förderschule begrüßt die Zielsetzungen des eingeleiteten Schulentwicklungsprozesses: „Nicht erst durch Corona konnten wir in den letzten Jahren sehen, dass unsere Gesellschaft und die Arbeitswelt sich in raschem Tempo weiterentwickeln und sich in einem steten Transformationsprozess befindet. Einiges, wie neue Lernformen oder das Erschließen neuer analoger und digitaler Lernräume wurde durch die Corona-Pandemie beschleunigt. Damit unsere SchülerInnen, LehrerInnen und Schulleiter darauf gut vorbereitet sind, müssen wir grundlegend überlegen, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten alle an Schule beteiligte Akteure benötigen. Es ist jetzt schon klar, dass die neuen Erstklässler bei ihrem Schulabschluss vor einer großen Anzahl heute noch gar nicht bekannter Berufe stehen werden“.
Die Schule der Zukunft soll innovativ, modern, sozial, inklusiv, digital und nachhaltig sein und soll benachteiligte SchülerInnen oder Schulen in herausfordernden Lagen im Blick haben. Es stellt sich die Frage, wie sich die Räume verändern, um verändertem Lehren und Lernen gerecht zu werden, wie die Schule zu einem Begegnungszentrum wird und wie neue außerschulische Lernorte und Erfahrungsorte in den Unterricht einbezogen werden können. Dieser Veränderungsprozess der Schule der Zukunft wird durch einen breit angelegten Beteiligungsprozess zusammen mit dem Landeselternbeirat und der Landesvertretung der Schülerinnen und Schüler (LSV) auf den Weg gebracht. Die gesamte Schulgemeinschaft werde dabei eingebunden. So können regionale und schulartspezifische Eigenheiten mit bedacht und berücksichtigt werden.
Unter anderem geht es darum, die Chancen der Digitalisierung stärker zu nutzen, Lehr- und Lernzeiten zu flexibilisieren, eigenverantwortliches Lernen sowie Kooperation, Kreativität, Demokratie zu stärken. Lehrkräfte sollten zu Lernbegleitern werden in Einbeziehung von multiprofessionellen Teams. Den Schulen soll mehr Selbstständigkeit ermöglicht werden. Das bedeutet eigene Budgets, Möglichkeiten der Personalgewinnung, Schwerpunktsetzungen sowie die Qualifizierung von Schulleitungen.
Nach der Auftaktveranstaltung sollen im nächsten Schritt geeignete Formate für den weiteren Prozess zur Schule der Zukunft entwickelt werden. Dies kann von runden Tischen bis hin zu Arbeitsgruppen zu einzelnen Themen gehen. Sobald die ersten Maßnahmen aufgestellt sind, können sich alle Schulen bewerben, sich in einem Pilotprojekt auf diesen Weg zu begeben und begleitet zu werden. Ministerin Hubig erwähnte, dass es im ersten Schritt bis zu 100 Pilotschulen geben könne, die für die Umsetzung von einzelnen Maßnahmen Mittel aus dem Fonds „Schule der Zukunft“ erhalten werden. Dafür stellt die Landesregierung im Haushalt zehn Millionen Euro im Jahr zur Verfügung.
„Es gibt nichts Wichtigeres, als gemeinsam Zukunft zu gestalten. - Dieser Satz war prägend auf der Auftaktveranstaltung und ist gerade für die von der Flut betroffenen Schulen im Ahrtal aktueller denn je. Hier bieten sich vielfältige Chancen und Möglichkeiten“, stellte die Landtagsabgeordnete Susanne Müller zum Schluss der Veranstaltung fest.

Ausstellungseröffnung „Inklusion im Blick“ in Mainz – Kunst für Menschenrechte, Kunst für Teilhabe

Zwölf Jahre nach Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ist die inklusive Gesellschaft in Deutschland noch immer mehr Vision als Wirklichkeit. Die Ausstellung „Inklusion im Blick“ will mit ihren Bildern und Exponaten die unsichtbaren Barrieren in den Köpfen von Behinderten und Nichtbehinderten aufzeigen. Am Donnerstag, den 11. November wurde Deutschlands erste inklusive Wanderausstellung „Inklusion im Blick“ im Foyer des Abgeordnetenhauses des rheinland-pfälzischen Landtags eröffnet.

Die Ausstellung „Inklusion im Blick“ ermöglicht Menschen mit und ohne Behinderung den gleichen Zugang zum Bereich Kunst und Kultur. Sie trägt dazu bei, den Blick auf die Menschen selbst und nicht auf deren Beeinträchtigung zu richten. Die Exponate zeigen Aufnahmen und Skulpturen von und mit beeinträchtigen Menschen – zum Anfassen und Begreifen. Kunst wird erlebbar und kann so die Bewusstseinsbildung im Sinne des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu fördern. Die Informationsebenen der Kunst-Objekte sind in Brailleschrift, in leichter Sprache, in deutscher Gebärdensprache (DGS) sowie als Audiodeskription vorhanden und mit einem Bodenleitsystem ausgestattet.

Am Abend der Ausstellung begrüßte die Vizepräsidentin des rheinland-pfälzischen Landtages die Initiatoren und die Vorsitzenden von SOZIALDENKER e.V. Christina Fuchs (stellvertretende Vorsitzende, Remagen) und Gerd Miedthank (Vorsitzender). Auch die lokale Abgeordnete aus dem Wahlkreis, Susanne Müller, war bei der Ausstellungseröffnung dabei und freut sich über das Engagement des Vereins und die Ausstellung „Eine Gesellschaft wird erst bunt, wenn wir die Vielfalt des Einzelnen erkennen und diese in allen Lebensbereichen teilhaben lassen. Die Ausstellung lädt dazu auf den verschiedenen Wahrnehmungsebenen ein. Die Ausstellung führt uns vor Augen, dass es normal ist, verschieden zu sein.“

Die Ausstellung wird noch bis zum 25. November im Foyer des Abgeordnetenhauses zu sehen sein. Im Anschluss daran wird die Ausstellung im Landtag von Nordrhein-Westfalen zu sehen sein.

SPD Fraktion im Ahrtal – Der Arbeitskreis Familie / Jugend/Integration besucht das HoT in Sinzig

In der vergangenen Woche war der Arbeitskreis Familie, Jugend, Integration und Verbraucherschutz der SPD-Fraktion in RLP zu Gast beim Haus der offenen Tür in Sinzig. Das HoT ist eine Begegnungs-, Lern-, Förder- und Bildungsstätte, die ihr Angebot vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene richtet.
Frau Petra Klein, Leiterin des HoT, informierte die Gäste über das Angebot und die Leistungen des HoT. Ziel des Gespräches der SPD-Fraktion war es, sich über die aktuelle Lage und die Bedürfnisse nach der Flutkatastrophe auszutauschen.
Frau Klein berichtete von den ersten Wochen nach der Flut, der Bereitstellung von Essen/Versorgung, vielfältigen Treff- und Beratungsanlässen, Ferienfreizeiten u.v.m. Besonders hervorzuheben ist ein Beteiligungs- und Teilhabeprojekt, an dem das HoT im Rahmen des „runden Tisches der Kreisverwaltung“ teilnimmt, das im Januar 2022 anlaufen soll. Unter der Federführung der JugendpflegerInnen soll in den von der Flut betroffenen Orten und Stadtteilen das Projekt starten. Es geht insbesondere um die Bedarfe und Bedürfnisse aber auch die Ideen der jungen Generation und der Familien im Aufbaugebiet zu erfragen, die dann gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit EntscheidungsträgerInnen und Experten/Expertinnen umgesetzt werden könnten. 
Doch auch die Themen der politischen Bildung und Partizipation waren ein zentrales Gesprächsthema. Es ist ein Anliegen der Fraktion die „Schule der Zukunft“ im Sozialraum zu vernetzen und Träger wie das HoT in diesen Nahraum einzubinden. Damit gehen noch mehr Bildungs- und Teilhabechancen einher. „Kinder profitieren von noch nachtloseren Übergängen und bestmöglicher individueller Förderung“, so Susanne Müller. Petra Klein ergänzt, dass gerade die Zusammenarbeit mit benachbarten Schulen im Bereich der politischen Bildung künftig ein wichtiger Baustein der Arbeit des HoT sein wird.
Das anregende Gespräch soll wiederholt und zu anderer Zeit fortgesetzt werden. Man vereinbarte wieder zu kommen oder das HoT einmal nach Mainz einzuladen, um weiterhin über die Entwicklungen in den Arbeitsbereichen informiert zu sein.

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