SPD Sinzig

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Inklusives und nachhaltiges Angebot beim Sozialkaufhaus „LISA“

In dieser Woche besuchte MdL Müller das Sozialkaufhaus „LISA“. LISA steht für „Laden für Integration und soziales Engagement gegen Armut“ und bietet kostengünstige Secondhand-Ware aus vielen verschiedenen Bereichen an.
 
Der Abteilungsleiter des Sozialkaufhauses LISA, Martin Conrad, führte Müller herum, zeigte ihr alle Abteilungen und stellte verschiedene Mitarbeiter vor. Bei LISA arbeiten Menschen mit Beeinträchtigungen oder Handicap zusammen mit anderen MitarbeiterInnen, die alle dafür sorgen, das Warenangebot der Region für Kunden in der Region aufzubereiten und darzubieten.
 
Martin Conrad berichtet vom Warenlauf der gespendeten Artikel von der Abgabe, ggf. Aufarbeitung bis zum Verkauf / Abgabe an bedürftige Menschen. Es werden durch die Mitarbeiter Sachspenden der Bürger angenommen, sortiert, Elektrogeräte werden geprüft und mit einer Garantie versehen, der Ladeninnenraum wird durch die Mitarbeiter dekoriert und in Ordnung gehalten. Martin Conrad berichtet, dass der Durchschlag der Waren und der Artikel groß ist, und dass sowohl Spender als auch genug Kunden da sind und das Angebot in der Region gut aufgenommen wird.
 
Die Mitarbeitenden machten deutlich, dass das Sozialkaufhaus mit Professionalität, Enthusiasmus und Freude geführt wird. Alle Mitarbeiter sind bei der Caritas angestellt. Es gibt in den Räumen des Kaufhauses ebenfalls Platz für die Kleider- und Kinderspielzeugsachspenden des Caritasverbandes Ahrweiler.
Dienstags werden die vorhandenen LKW´s zu den Haushaltsauflösungen geschickt, sodass mittwochs viel neue Ware, Schnäppchen und Überraschungen gefunden werden können.  Im Kaufhaus „LISA“ kann jeder Bürger einkaufen, jeder ist willkommen und so finden sowohl Liebhaber von antiquarischen Artikeln oder nachhaltig orientierte Kunden ein großes und variables Sortiment von Waren zu günstigen Preisen.
 
Die Landtagsabgeordnete dankte Herrn Conrad und seinem Team für die Arbeit. Nicht nur der nachhaltige Gedanke, sondern auch der soziale Aspekt bei der Beschäftigung von Menschen mit Handicap ist für sie absolut vorbildlich: „LISA ist mehr als ein Sozialkaufhaus. Es ist ein Begegnungsort, Ort des Austausches und verbindet Menschen aus unterschiedlichsten Lebenslagen mit verschiedenen Bedürfnissen. Es zeigt, dass Inklusion gelebt wird. Ich bin froh über diesen inklusiven Arbeitsort und werde den positiven Geist und diese Gedanken aus dem Besuch in die Region tragen und gern unterstützen.“

Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Wahlkreis 13

Bei der Landeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) am 11. Juni in Mainz wurde die Abgeordnete des Wahlkreises 13 Remagen/Sinzig/VG Brohltal/VG Bad Breisig Susanne Müller (MdL) in den neuen Vorstand der Arbeitsgemeinschaft gewählt. Es ist das erklärte Ziel der frauenpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, damit den Norden des Landes stärker in die Arbeitsgemeinschaft einzuholen und zu vernetzen, sowie die landespolitische Ebene im Bereich der Gleichstellung stärker mit der Arbeitsgemeinschaft zu verknüpfen. Als Vorsitzende wurde Anke Schneider in ihrem Amt bestätigt.

Pflegedienste in Not: Fachkräftemangel geht uns alle an. Susanne Müller besucht Johanniter-Pflegedienst in Bad Breisig

Die Landtagsabgeordnete Susanne Müller (MdL) traf die Pflegedienstleitung Frau Abel und deren Stellvertreterin Frau Evert in der Johanniter-Station in Bad Breisig. Sie sprachen über das Arbeitsspektrum des Johanniter-Pflegediensts das von der Pflege, Behandlungspflege, Wunderversorgung, Hauswirtschaft, Hausnotruf und der 24 h- Notbereitschaft sowie der Palliativversorgung reicht. Das Spektrum ist umfassend, dabei ist es stets wichtig, dass die MitarbeiterInnen aktuelle Schulungen und Zertifizierungen besitzen, um die Klienten gut zu versorgen, aber auch die einzelnen Leistungen abrechnen zu können. Vielfach ist es in der Region schwierig, geeignete Fachkräfte zu finden, die die Herausforderungen des Berufes, aber auch die sich stetig verändernden Rahmenbedingungen akzeptieren. Dabei warten auf die MitarbeiterInnen vor Ort eine gute Teamstruktur und faire Arbeitsbedingungen.
 
Wenn so beispielsweise keine Fachkräfte ins Haus kommen, kann niemand an dieser Stelle helfen und erkennen, welche Hilfsmittel und Unterstützungsleistungen evtl. noch beantragt werden können/Könnten, oder ob evtl. Anträge auf Höherstufung usw. erforderlich sind. Um den Klienten gerecht zu werden, reicht oft eine Hilfe im Haushalt nicht aus. Sie brauchen Fachpersonal, welches eine sehr gute medizinische Ausbildung genossen hat.
 
Darüber hinaus wünscht man sich vor Ort eine Ausbildung und Qualifizierung in allen Bundesländern gleich, da hier bundesländerspezifisch große Unterschiede bestehen. Das könnte flächendeckende und einheitliche Qualifizierungen der MitarbeiterInnen möglich machen.  
 
Wünschenswert wäre weiterhin, dass z.B. die examinierten Pflegekräfte, die jetzt aus der Ukraine zu uns kommen, schnell und unbürokratisch anerkannt werden können. „Das sind ungenutzte Ressourcen, was für uns nicht gewollt sein kann, ebenso wie für die UkrainerInnen, die gern arbeiten möchten“, so die Pflegedienstleitung. Dies entspricht einer Forderung im Koalitionsvertrag von RLP. Hier ist ein Anerkennungsverfahren in Planung, durch das Präsenzkräfte, die legal mit einer sogenannten A1-Bescheinigung in Deutschland arbeiten, eine Qualifizierung in Anspruch nehmen können“.
 
Weiterhin möchte man auch das Berichtswesen auf neue Füße stellen. „Es ist wichtig, dass die Menschen im Alter so lange wie möglich und so gut wie möglich in ihrem Umfeld leben können. Dazu gehört es, den Ausbau komplementärer Angebote zu fördern. Das Angebotsspektrum der Johanniter in Bad Breisig unterstützt dies hervorragend, so können ältere Menschen ihren Haushalt aufrechterhalten, Nachbarschaft und Gemeinschaft bewahren und es wird Vereinsamung verhindert.“
 
Zum Abschluss des Gespräches dankte die Abgeordnete dem Team und deren MitarbeiterInnen ausdrücklich für Ihren Einsatz. Die angesprochenen Punkte gilt es jetzt, politisch anzugehen und auf deren Realisierbarkeit zu prüfen.

SPD Remagen wagt den Neustart unter neuer Führung - Landtagsabgeordnete Müller übernimmt das Ruder

Remagen. Der SPD-Ortsverein Remagen wählte in der vergangenen Woche die Landtagsabgeordnete Susanne Müller zur Vorsitzenden. Der langjährige Ortsvereinsvorsitzende Christian Radtke und sein Stellvertreter Rolf Plewa legten ihre Ämter nieder. Der SPD-Ortsverein würdigte das langjährige Engagement und die Verdienste der beiden, die sehr wesentlich die SPD Remagen in den letzten Dekaden prägten, den Ortsverein durch schwierige Zeiten führten und die letzten Wahlkämpfe organisierten.

Susanne Müller will die starke Mitgliederbasis nun reaktivieren und stärker zu Wort kommen lassen - gleichzeitig möchte sie neue Mitglieder gewinnen und insgesamt die SPD Remagen verjüngen. „Wir müssen zu unserer Stärke zurückfinden: Das Ortsvereinsleben muss wieder aufleben, wir wollen unsere Strukturen modernisieren und nach außen vertreten. Wir müssen politische Diskussionen führen und wieder präsenter in der Öffentlichkeit sein“, umreißt Müller ihre Ziele. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Mark Vasić gewählt. In ihrem Amt als „Finanzchefin“ der SPD Remagen wurde Michaela Hoffmann-Schaefer bestätigt.

Als weitere Mitglieder im Ortsvereinsvorstand wurden Marion Schnitzler, Dietmar Sindermann. Reinhold Viehoff, Motee Spanier, Beate Reich, Jürgen Blüher, Christian Radtke und Rolf Plewa gewählt.

Bereits in der nächsten Woche wird sich der neu gewählte Vorstand der SPD Remagen treffen, um gemeinsam Ideen für das Ortsvereinsleben zu diskutieren.

Besuch der MdL Susanne Müller in Schuld

Die Landtagsabgeordnete besuchte in der letzten Woche die Gemeinde Schuld. Schuld wurde von der Flut im letzten Jahr besonders schwer getroffen. Die Ahr verwandelte sich in einen reißenden Fluss und zerstörte viele Häuser und Straßen der Gemeinde.
Die Verwüstungen durch die Flut sind noch heute gut sichtbar und während des gemeinsamen Rundgangs konnten Helmut Nagelschmidt, Detlev Staack,
Rüdiger Larscheid und Werner Wischnewski MdL Susanne Müller an vielen Stellen der Gemeinde zeigen, welche Wucht das Wasser hatte.
Nun geht es daran, so berichteten Helmut Nagelschmidt und Rüdiger Larscheid, neue Straßen und Brücken zu bauen. Wichtig sei, so wurde gesagt, dass man dies vernünftig überlegen müsse, denn schließlich plane man jetzt für die nächsten Jahrzehnte. Es wurde klar, dass man seitens der Gemeinde wünscht, dass noch stärker als bisher sichtbar nachhaltig und innovativ und neu geplant wird. So dass die Option einer wirklichen „Modellregion“ in den nächsten Jahren von der Vision zur Realität wird.
Man ist in Schuld froh, dass man sich durch einen kleinen Planungs- und Verwaltungsstab und eine intensive und gute Zusammenarbeit im Ort gegenseitig helfen und stärken konnte. Viele der alten Einwohner:innen sind wiedergekommen und möchten weiterhin in Schuld leben und dort ihren Lebensmittelpunkt haben.
Nach dem Rundgang unterhielt man sich im Jugendheim an der Kirche gemeinsam mit Bürgermeister Lussi. Es kamen manche Themen auf den Tisch, die Susanne Müller mit nach Mainz nehmen wird. Klar ist, dass hier gemessen an dem Grad der Zerstörung schon unglaublich viel geleistet worden ist. Eingebunden in die Gespräche war die Mitarbeiterin Frau Klaesgens vom Info-Point in Schuld, die konkrete Entwicklungsfelder z.B. zu Fragen des Wiederaufbaus seitens des ISB klar benennen konnte.
Da Susanne Müller Mitglied des Ausschusses für Verbraucherschutz ist, kann sie konkret Fragestellungen adressieren und wird weiterhin mit der Ortsgemeinde im Austausch bleiben. Das nächste Gespräch vor Ort ist schon geplant.

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