Kurz vor Weihnachten besuchte die SPD Landtagsabgeordnete die Corona-Teststelle in Remagen, das durch DRK, Feuerwehren Remagen/Oberwinter/Rolandswerth/Kripp und dem DLRG Remagen sowie ausgebildeten Bürgerinnen und Verwaltungs- und Stadtangestellten betrieben wird.
Diese stehen an jedem Werktag sowie an Sonn- und Feiertagen in der Station und erwarten freundlich und professionell die Menschen, die sich testen lassen möchten. An den Weihnachtstagen und an Silvester war die Station von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet und auch an diesen Tagen werden sich bis zu 100 Personen pro Tag testen lassen.
Die SPD-Landtagsabgeordnete dankte allen HelferInnen vor Ort und auch denen im Hintergrund mit mitgebrachter Schokolade. Sie ist froh über dieses ehrenamtliche Engagement und zeigte sich beeindruckt: „Für unsere Demokratie ist ehrenamtliches Engagement essentiell. Rheinland-Pfalz ist das Land des Ehrenamtes, weil sich hier fast jede und jeder Zweite ehrenamtlich engagiert. Dies zeigt sich in der Zeit der Pandemie sehr deutlich. Die Teststation ist nur ein Beispiel für die vielen Menschen, die sich dafür einsetzen, dass das gesellschaftliche Leben nicht einbricht. Dies hat u.a. auch das Engagement des DRK im Nachgang an die Flutkatastrophe gezeigt“.
Das DRK führt Blutspendeveranstaltungen durch. Diese sind ebenfalls essentiell, da sich im Moment die Konserven dem Ende zu neigen.
Unter Blutspenden in Remagen (blutspendedienst-west.de) können Sie sich jeder Zeit über Termine informieren und unter Bank: Volksbank RheinAhrEifel IBAN: DE 06 5776 1591 0203 0692 00 BIC: GENODED1BNA können Sie dem DRK-Ortsverein Remagen Spenden zukommen lassen, da dieser sich fast ausschließlich selbst finanzieren muss.
Der Besuch hat wieder aufgezeigt, welch großer Zusammenhalt die Gemeinden und Städte prägt. „Kein Dank kann zu groß sein für diese wertvolle Arbeit aller EhrenamtlerInnen“, sagt Müller zum Abschluss des Besuches.
Auch in 2022 ist der Impfbus in Rheinland-Pfalz unterwegs. In der 3. Kalenderwoche (17.01.- 23.01.) hält er jeweils von 9-17 Uhr in unserer Region wie folgt:
am 17.01. in Oberzissen und Andernach,
am 18.01. in Westum,
am 19.01. in Remagen und Bad Breisig,
am 20.01. in Graftschaft Ringen
am 21.01. in Wissen, Bad Neuenahr und Weißenthurm sowie
am 22.01. in Niederzissen.
Die Adressen sowie weitere Halte in RLP finden sich unter diesem Link: https://corona.rlp.de/de/impfen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinland-pfalz/
Nicht erst seit der Pandemie ist klar, dass die Schule der Zukunft anders aussehen wird als die Schule der Gegenwart. Umfangreiche Veränderungsprozesse in den Bereichen Klimawandel, Digitalisierung, Globalisierung, Mobilität o. Ä. wirken sich in nahezu allen täglichen Bereichen aus. Damit steht auch die Institution der Schule vor der Herausforderung, ihre SchülerInnen auf diese Anforderungen in einer globalisierten, digitalen Welt vorzubereiten.
Vor diesem Hintergrund fand in Mainz die Auftaktveranstaltung für die „Schule der Zukunft“ durch das Bildungsministerium in Mainz statt, an der die SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller (SPD) teilnahm.
Susanne Müller, ehemalige Lehrerin und Schulleiterin einer Förderschule begrüßt die Zielsetzungen des eingeleiteten Schulentwicklungsprozesses: „Nicht erst durch Corona konnten wir in den letzten Jahren sehen, dass unsere Gesellschaft und die Arbeitswelt sich in raschem Tempo weiterentwickeln und sich in einem steten Transformationsprozess befindet. Einiges, wie neue Lernformen oder das Erschließen neuer analoger und digitaler Lernräume wurde durch die Corona-Pandemie beschleunigt. Damit unsere SchülerInnen, LehrerInnen und Schulleiter darauf gut vorbereitet sind, müssen wir grundlegend überlegen, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten alle an Schule beteiligte Akteure benötigen. Es ist jetzt schon klar, dass die neuen Erstklässler bei ihrem Schulabschluss vor einer großen Anzahl heute noch gar nicht bekannter Berufe stehen werden“.
Die Schule der Zukunft soll innovativ, modern, sozial, inklusiv, digital und nachhaltig sein und soll benachteiligte SchülerInnen oder Schulen in herausfordernden Lagen im Blick haben. Es stellt sich die Frage, wie sich die Räume verändern, um verändertem Lehren und Lernen gerecht zu werden, wie die Schule zu einem Begegnungszentrum wird und wie neue außerschulische Lernorte und Erfahrungsorte in den Unterricht einbezogen werden können. Dieser Veränderungsprozess der Schule der Zukunft wird durch einen breit angelegten Beteiligungsprozess zusammen mit dem Landeselternbeirat und der Landesvertretung der Schülerinnen und Schüler (LSV) auf den Weg gebracht. Die gesamte Schulgemeinschaft werde dabei eingebunden. So können regionale und schulartspezifische Eigenheiten mit bedacht und berücksichtigt werden.
Unter anderem geht es darum, die Chancen der Digitalisierung stärker zu nutzen, Lehr- und Lernzeiten zu flexibilisieren, eigenverantwortliches Lernen sowie Kooperation, Kreativität, Demokratie zu stärken. Lehrkräfte sollten zu Lernbegleitern werden in Einbeziehung von multiprofessionellen Teams. Den Schulen soll mehr Selbstständigkeit ermöglicht werden. Das bedeutet eigene Budgets, Möglichkeiten der Personalgewinnung, Schwerpunktsetzungen sowie die Qualifizierung von Schulleitungen.
Nach der Auftaktveranstaltung sollen im nächsten Schritt geeignete Formate für den weiteren Prozess zur Schule der Zukunft entwickelt werden. Dies kann von runden Tischen bis hin zu Arbeitsgruppen zu einzelnen Themen gehen. Sobald die ersten Maßnahmen aufgestellt sind, können sich alle Schulen bewerben, sich in einem Pilotprojekt auf diesen Weg zu begeben und begleitet zu werden. Ministerin Hubig erwähnte, dass es im ersten Schritt bis zu 100 Pilotschulen geben könne, die für die Umsetzung von einzelnen Maßnahmen Mittel aus dem Fonds „Schule der Zukunft“ erhalten werden. Dafür stellt die Landesregierung im Haushalt zehn Millionen Euro im Jahr zur Verfügung.
„Es gibt nichts Wichtigeres, als gemeinsam Zukunft zu gestalten. - Dieser Satz war prägend auf der Auftaktveranstaltung und ist gerade für die von der Flut betroffenen Schulen im Ahrtal aktueller denn je. Hier bieten sich vielfältige Chancen und Möglichkeiten“, stellte die Landtagsabgeordnete Susanne Müller zum Schluss der Veranstaltung fest.
Zwölf Jahre nach Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ist die inklusive Gesellschaft in Deutschland noch immer mehr Vision als Wirklichkeit. Die Ausstellung „Inklusion im Blick“ will mit ihren Bildern und Exponaten die unsichtbaren Barrieren in den Köpfen von Behinderten und Nichtbehinderten aufzeigen. Am Donnerstag, den 11. November wurde Deutschlands erste inklusive Wanderausstellung „Inklusion im Blick“ im Foyer des Abgeordnetenhauses des rheinland-pfälzischen Landtags eröffnet.
Die Ausstellung „Inklusion im Blick“ ermöglicht Menschen mit und ohne Behinderung den gleichen Zugang zum Bereich Kunst und Kultur. Sie trägt dazu bei, den Blick auf die Menschen selbst und nicht auf deren Beeinträchtigung zu richten. Die Exponate zeigen Aufnahmen und Skulpturen von und mit beeinträchtigen Menschen – zum Anfassen und Begreifen. Kunst wird erlebbar und kann so die Bewusstseinsbildung im Sinne des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu fördern. Die Informationsebenen der Kunst-Objekte sind in Brailleschrift, in leichter Sprache, in deutscher Gebärdensprache (DGS) sowie als Audiodeskription vorhanden und mit einem Bodenleitsystem ausgestattet.
Am Abend der Ausstellung begrüßte die Vizepräsidentin des rheinland-pfälzischen Landtages die Initiatoren und die Vorsitzenden von SOZIALDENKER e.V. Christina Fuchs (stellvertretende Vorsitzende, Remagen) und Gerd Miedthank (Vorsitzender). Auch die lokale Abgeordnete aus dem Wahlkreis, Susanne Müller, war bei der Ausstellungseröffnung dabei und freut sich über das Engagement des Vereins und die Ausstellung „Eine Gesellschaft wird erst bunt, wenn wir die Vielfalt des Einzelnen erkennen und diese in allen Lebensbereichen teilhaben lassen. Die Ausstellung lädt dazu auf den verschiedenen Wahrnehmungsebenen ein. Die Ausstellung führt uns vor Augen, dass es normal ist, verschieden zu sein.“
Die Ausstellung wird noch bis zum 25. November im Foyer des Abgeordnetenhauses zu sehen sein. Im Anschluss daran wird die Ausstellung im Landtag von Nordrhein-Westfalen zu sehen sein.