Am vergangen Donnerstag Abend fand ein Austausch im digitalen Format zwischen der Landtagskandidatin der SPD, Susanne Müller, und der bildungspolitischen Sprecherin der SPD, Bettina Brück zum Thema „Schule & Corona“ statt. Die Bildungspolitik ist durch die Pandemie in aller Munde und wurde und wird sehr kontrovers diskutiert. Der Austausch fand über Facebook live statt. Interessierte konnten Vorab ihre Fragen an die Kandidatin schicken, damit diese im Laufe des Austausches beantwortet werden können.
Frau Brück führte zu Beginn der Veranstaltung aus, welche Regelungen für die Schule – ausgehend von dem Treffen der Kanzlerin mit den MinisterpräsidentInnen – für Rheinland-Pfalz umgesetzt würden. Zunächst wird es so sein, dass die Klassen 1 bis 4 zum 22.01.2021 in den Präsenzunterricht zurückgeholt werden - im Wechselunterricht oder die ganze Klasse, sofern man die Mindestabstände von 1,5 m einhalten könne. Für die Klassen 5 bis 13 ginge der Fernunterricht zunächst weiter. Darüber hinaus sollen medizinische Masken, Mindestabstände sowie die weiteren Hygienekonzepte der Schule zum Tragen kommen. Weiterhin berichtete sie, dass das Land nun ErzieherInnen und LehrerInnen anlasslose Testmöglichkeiten anbiete und darüber hinaus im Gespräch sei, die Impfpriorisierung für LehrerInnen und ErzieherInnen zu ändern, um den Wunsch nach Gesundheitsschutz und Prävention Ausdruck zu verleihen.
Seitens der Interessierten gab es viele Rückfragen zum Bereich der Digitalisierung aber auch zum Thema „Impfen bei LehrerInnen/ Erzieherinnen“. Diese Fragen wurden schon durch die einleitenden Worte von Frau Brück beantwortet. In Punkte Digitalisierung merkte Susanne Müller, die selbst Schulleiterin und Lehrerin ist, an noch einmal stärker zu betrachten, welche Prozesse in Schule damit sinnvoll verbessert werden können oder ob es auch Bereiche gibt, in denen altgebrachte Lernmöglichkeiten mehr Sinn machen. Nicht für jeden Lerntypen sind digitale Lernmethoden gut und sinnvoll. Eine der Fragen bezog sich darauf, dass von Außen betrachtet die Digitalisierung so lange dauere. Hierzu konnte Susanne Müller feststellen, dass gerade die Ausschreibungsverfahren für bestimmte Tiefbauarbeiten lange dauern können und umfänglich sind. Bettina Brück ergänzte, dass zu Beginn das Antragsverfahren für den Digitalpakt anfangs sehr ausdifferenziert gewesen wäre, dies hätte man jetzt kompakter und benutzerorientierte umgestellt.
Zum Anderen kam die Frage auf, in wie weit ggf. noch nach den Sommerferien die Möglichkeit bestünde, mit Microsoft Teams weiterzuarbeiten. Der Landesdatenschutzbeauftragte hatte diese Benutzung perspektivisch untersagt, obgleich viele LehrerInnen in ihren Klassenzimmern damit verlässlich arbeiten und auch Schüler inzwischen damit umgehen könnten. Bettina Brück führte aus, dass die Vorgaben des Landesdatenschutzbeauftragten zwingend umzusetzen sind, und man als Land diese Vorgaben erfüllen müsse. Darüber hinaus habe sie aber gebeten nochmals zu prüfen, ob eine längere Übergangsfrist für die Nutzung möglich sei. Weitere Fragen betrafen multiprofessionelle Teams. Bettina Brück ergänzt hierzu, dass man in Schulen stärker darauf setzen wollte, LehrerInnen und auch SchülerInnen in der Schule zu stärken, in Kooperation mit SchulsozialarbeiterInnen, SchulpsychologInnen und anderen auch personellen Zuweisungen dafür sorgen kann, die SchülerInnen in ihrer Heterogenität wahr zu nehmen und die Schulstandorte zu stützen.
In diesem etwa einstündigen Gespräch konnte ein Großteil der eingegangenen Fragen beantwortet werden. Das Gespräch wurde auf Facebook auf der Kandidatenseite von Susanne Müller aufgezeichnet und kann jederzeit auf dieser Seite noch einmal angesehen werden.
Der Gemeinderat Burgbrohl beschloss im Dezember 2017 den Bau eines neuen Zwei-Gruppen-Kindergartens in Oberlützingen. Seit Oktober 2020 wird nun gebaut und schon zum Sommer 2021 soll der Kindergarten fertig sein. Zunächst ist es geplant, dass die KiTa zwei Gruppen beherbergen wird.
Susanne Müller, Landtagskandidatin der SPD, besichtigte mit dem Ortsbürgermeister Walter Schneider den Fortschritt der Bauarbeiten. Walter Schneider berichtet, dass der kommunale Kindergarten im Ortsteil Weiler und die katholische Kindertagesstätte „Regenbogen“ in Burgbrohl ausgelastet waren und hier keine Optionen der Erweiterung mehr möglich waren. Die Kosten für den Neubau liegen incl. Grunderwerb und Außenanlagen - so schätzt Walter Schneider - bei ca. 2 Mio Euro.
Nach Vorüberlegungen beschloss man Ende Januar 2018, dass die Einrichtung am östlichen Ortsrand gebaut werden sollte, wo auch ein neues Baugebiet geplant ist. Die derzeitige Grundstücksgröße bietet die Option, die KiTa perspektivisch auch auf vier Gruppen zu erweitern. Zunächst sollen aber zwei Gruppenräume mit 45 Quadratmetern Grundfläche und Nebenräumen sowie Funktionsräumen entstehen.
Die Landtagskandidatin Susanne Müller freut sich: „Es ist schön, dass diese Gegend so attraktiv für Familien ist. Die Gemeinde Burgbrohl sorgt mit dafür, dass mit einer neuen KiTa die Voraussetzungen für eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf geschaffen wird. Unsere Region ist familienfreundlich und auch die technische Infrastruktur des Neubaugebietes wird dafür sorgen, dass das Brohltal ein attraktiver Standort für Familien und Neu-Zugezogene sein wird.“
Am 3. Februar 2021 war Susanne Müller, Landtagskandidatin der SPD im Wahlkreis 13 im Rahmen der #WirmitIhr-Tour zu Gast bei Malu Dreyer in Mainz. Da es aus Pandemie-Gründen keine großen Veranstaltungen der Kandidierenden gibt, hatte sich der Landesverband der SPD entschlossen, dafür ein neues digitales Format zu entwickeln. Dabei erhalten die Kandidierenden der SPD in einem moderierten Gespräch die Möglichkeit, einem Online-Publikum ihre Ziele vorzustellen, aus dem Wahlkreis zu berichten und darüber miteinander ins Gespräch zu kommen.
Auf der #WirmitIhr-Tour kam nun der Wahlkreis 13 (Remagen / Sinzig / VG Brohltal / VG Bad Breisig) nach Mainz. Der Besuch wurde im Internet live über Facebook und im Stream übertragen.
Susanne Müller brachte Malu Dreyer einen Laacher-Jahrtausendengel aus dem Kloster Maria Laach ins Studio. Als Zeichen auch im neuen Jahrtausend und in der Pandemie zuversichtlich und mutig voranzuschreiten, aber doch auch behütet zu sein und nach vorn zu sehen.
Über die persönlichen Hobbys kam man miteinander ins Gespräch. Sowohl Susanne Müller als auch Malu Dreyer sind große Basketballfans, auch wenn die Spiele momentan live nicht erlebbar sind Der politische Teil der Runde begann mit der Frage an die Landtagskandidatin, ob es ein Ereignis gab, das Anlass war, sich politisch zu engagieren. Für Susanne Müller war der Asylkompromiss unter der Regierung Kohl damals der Anlass, sich in und mit der SPD für die Teilhabe und die Integration von Asylsuchenden einzusetzen.
Ein Hauptanliegen der Kandidatin ist es, so berichtete der Moderator aus dem Vorgespräch, Familien und Alleinerziehende und damit auch deren Kinder zu stärken. Gerade in der Pandemie sind Familien vielfach die Leidtragenden. Nicht selten gibt es existenzielle Sorgen, und Homeoffice und die Betreuung der Kinder müssen unter einen Hut gebracht werden. Die Kandidatin berichtete, dass eine frühe und intensive Förderung die beste Prävention sei. In manchen Fällen wissen Familien oftmals gar nicht um die Möglichkeit der Unterstützung.
Susanne Müller nannte als ihr Ziel, ALLEN Kindern und Jugendlichen bestmögliche Chancen zu ermöglichen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist es, einen Beruf zu haben, der der Familie ermöglicht, ihre Ausgaben zu decken. Dies ist aber erst möglich, wenn hier ausreichende KiTa-Plätze vorhanden sind und Familie und Beruf vereinbar sind oder die Rahmenbedingen für den Beruf / Weiterbildung etc. stimmen. Dann ist eine Teilhabe für viele Lebensbereiche denkbar.
Der Besuch schloss mit einer kurzen Ansprache von Frau Dreyer an die Zuschauenden und der Bitte, am 14. März wählen zu gehen. Im Anschluss an die Sendung wurde die Kandidatin noch einmal vom SWR zum Format der Sendung interviewt.
In der letzten Woche hatte die Landtagskandidatin der SPD Susanne Müller (Wahlkreis 13) die Gelegenheit, die GemeindeschwesterPlus für das Brohltal und Bad Breisig, Frau Kröll, kennen zu lernen.
Sabine Kröll ist seit dem 01. März 2020 Ansprechpartnerin für alle Bürger ab dem 80. Lebensjahr, die aber noch keinen Pflegegrad haben. Ihr Angebot umfasst von der präventiven Beratung im Bereich der gesundheitlichen und häuslichen Versorgung bis zur Vermittlung von wohnortnahen Teilhabeangeboten wie z. B. Seniorentreffs usw. Wenn es an diesen Angeboten fehlt, kann diese auch direkt von der GemeindeschwesterPlus initiiert werden, so berichtet Sabine Kröll.
Sabine Kröll erzählte Susanne Müller von ihrem neuen Aufgabengebiet, dass sehr vielfältig ist.
Der Erstkontakt entsteht über die Senioren selbst. Die Senioren (oder deren Angehörige) haben die Möglichkeit, Frau Kröll zu kontaktieren, sofern sie Beratung, Kontakt oder auch Unterstützung benötigen. Gerade in Pandemie-Zeiten, berichtet Frau Kröll, wird dieses Angebot sehr gern angenommen, auch wenn der Kontakt aufgrund der allgemeinen Kontaktbeschränkungen nur telefonisch möglich ist. Doch auch Hilfe bei der Vereinbarung von Impfterminen oder die Organisation / Fahrt zum Impfzentrum fällt in ihr Aufgabenspektrum. Sofern Menschen weitere Hilfen oder Pflege benötigen, werden hier auch die Kontakte geknüpft und Hilfe weitervermittelt.
Frau Kröll, die vorher in ihrem Beruf als examinierte Altenpflegerin arbeitete, berichtet voller Freude von ihrem Einsatz. Von gemeinsamen Kochbüchern, möglichen zu organisierenden Treffs oder einem kleinen Spaziergang - die Einsatzmöglichkeiten der GemeindeschwesternPlus sind vielfältig. Gerade hat Frau Kröll viele Geschenk-Taschen für ihre Senioren gepackt, die Rätselblocks, Tee, Bewegungsspiele und mehr enthalten, um ihre Klienten zu überraschen.
Die Landtagskandidatin Susanne Müller ist froh, dass Frau Kröll in ihrer Region mit so viel Herzblut die Senioren unterstützt und hofft, dass das Erfolgsmodell der GemeindeschwesterPlus auch in Zukunft ausgebaut werden kann, um die Selbständigkeit von alten Menschen zu erhalten und sie präventiv in Sachen der Gesundheit und Pflege zu beraten und zu unterstützen. Den Hinweis, dass gerade die Mobilität von Senioren im ländlichen Raum ein größeres Problem ist, nimmt die Landtagskandidatin gern mit für weitere Gespräche mit Verantwortlichen.
Das Projekt wird vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz sowie der in Rheinland-Pfalz vertretenen Krankenkassen und Krankenkassenverbänden gefördert.
Bad Breisig besitzt eine lange Tradition als Kurstadt. Zweifelsohne gehören auch die Römerthermen zu Bad Breisig und damit zur touristischen Infrastruktur in unserer Region. Die SPD-Landtagskandidatin Susanne Müller informierte sich jetzt vor Ort beim Fraktionssprecher der SPD im Stadtrat, Michael Matern, über die derzeitige Situation und die Zukunftspläne für die Römerthermen. “Unsere Überzeugung, dass nur eine nachhaltige und umfassende Konzeption die Römerthermen erhalten wird, hat sich zum Glück durchgesetzt. Wir stehen voll hinter den Ideen der Geschäftsführung, die Römerthermen zu einem Zentrum der Gesundheitsförderung, des Miteinanders und sozialen Austauschs zu entwickeln”, erläutert Michael Matern den gemeinsamen Konsens im Stadtrat. Wichtig sei es, dass dieses Projekt die notwendige Rückendeckung aus der Bundes- und Landespolitik erhalte, so Matern weiter.
Ein entsprechender Förderantrag wurde im Herbst formuliert.
“Ich möchte mich aktiv dafür einsetzen, dass die Strategie, die Römerthermen weiterzuentwickeln und somit in unserem Wahlkreis, in unserer Heimat den Tourismus zu stärken, weiteren Zuspruch und damit auch finanzielle Unterstützung erhält“, zeigt sich Susanne Müller entschlossen, sich auf Landesebene für weitere Unterstützung bei der Förderung dieser neuen Ausrichtung stark zu machen. “Gerade die aktuelle Zeit zeigt, dass unsere Region auf den Tourismus angewiesen ist. In Bad Breisig bekommen dies die Römerthermen ebenso zu spüren, wie die vielfältige ansässige Gastronomie. Ich begrüße daher sehr, dass die Landesregierung weitere 29 Millionen Euro aus dem Corona-Sondervermögen in die Hand nimmt, um die touristische Infrastruktur und Betriebe zu unterstützen“, so Müller zu den vom Land erweiterten Förderprogrammen im Bereich des Tourismus. “Ich möchte als Landtagsabgeordnete im Wahlkreis 13 dabei mitwirken, den Tourismus in unserer Region weiter auszubauen und zu einer zukunftsfähigen Tourismusregion, auch unter dem Aspekt der Gesundheitsförderung weiterzuentwickeln“, resümiert die SPD-Landtagskandidatin abschließend.