SPD Aktiv vor Ort: Sinzig.Gemeinsam.Sozial.Gestalten.

 

15.08.2022 in Pressemitteilung

Austausch der Landtagsabgeordneten und der SPD Kempenich Spessart mit der Firma WOLFCRAFT

 

Die Landtagsabgeordnete Susanne Müller, Frank Klapperich und Siegfried Schneider (beide OV SPD Spessart) trafen den Geschäftsführer von wolfcraft, Thomas Wolff, zu einem informierenden Gespräch. Dabei stand vor allem der Neubau der Verwaltung, aber auch eine Betriebsbesichtigung und weiterführende Fragen zur Veränderung von Arbeitsabläufen in Logistik oder Auswirkungen der Corona-Pandemie im Fokus.

Herr Wolff informierte seine Gäste über den Aufbau des Betriebes, die Historie und die derzeitige Situation im Betrieb. Der Familienbetrieb mit Sitz in der Eifel gehört zu den Mitbegründern der deutschen Heimwerker-Branche. Das in zweiter Generation von den Brüdern Thomas und Reinhard Wolff geführte Familienunternehmen mit weltweit mehr als 650 Beschäftigten, von denen rund 300 im Brohltal und damit im Kreis Ahrweiler ihrer Arbeit nachgehen, ist auf Wachstum ausgerichtet. Im Juni war nun die Grundsteinlegung für das neue Verwaltungsgebäude. Corona führte hier zu einer zeitlichen Verzögerung.  

Thomas Wolff berichtet, dass wolfcraft von Anfang an darauf setzte, die MitarbeiterInnen zu MitunternehmerInnen zu machen, und sie damit auch an Zielsetzung, Umsetzung und  dem Erfolg zu beteiligen.

Betreffend der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gehört wolfcraft ebenfalls zu den Vorreitern in der Eifel. Seit 1995 gibt es einen Betriebskindergarten für die Kinder der Mitarbeiter sowie Kinder aus der Umgebung, was die Attraktivität dieses Arbeitgebers steigert. Um der hohen Nachfrage nachzukommen, wird der Kindergarten weiter ausgebaut. Mobiles Arbeiten, Homeoffice sowie Aus- und Weiterbildung sind nur einige Grundsteine in der Firma, welche ebenfalls die Attraktivität des Betriebes herausstellen.

Nach der Kurzvorstellung führte Thomas Wolff die Gäste durch den Betrieb. Die Gruppe bekam einen eindrucksvollen Überblick vom Betriebsgelände. So konnte der Kindergarten mit attraktivem Außengelände und der große Logistikbereich besichtigt werden. Auch hier wurde in den letzten Jahren umfangreich investiert und Thomas Wolff erklärte die Auswirkungen der Zunahme des Online-Handels für die Produktion von wolfcraft und die sich daraus resultierenden Änderungen im Vertrieb und in Logistik. Außerdem sprach Herr Wolff an, dass die zunehmende Bürokratisierung das unternehmerische Handeln zunehmend erschwert.

Zum Abschluss dankten die BesucherInnen für den Rundgang und das informative Gespräch. Die Landtagsabgeordnete ist froh, dass wolfcraft mit seinen Innovationen und Ideen ein Ausfrufezeichen für den Wirtschaftsstandort Kempenich im Landkreis Ahrweiler setzt.

So erhielt wolfcraft beispielsweise auch einen Sonderpreis im Rahmen des Projektes „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ einen Sonderpreis „mobiles Arbeiten“ u. A.  durch das Wirtschaftsministerium RLP. „Das Home-Office, digitale Anforderungen oder die zunehmende Automatisierung in den Arbeitsabläufen wie auch das Ziel des nachhaltigen Wirtschaftens verändern viele Branchen, die Arbeit und den Alltag des Menschen in RLP. Erfolgreiche Transformation braucht einen breiten Dialog und zugleich klare politische Leitplanken.  wolfcraft zeigt eindrücklich, dass diese Transformation gelingen kann – hier spielt modernes mobiles Arbeiten sowie die Miteinbeziehung der MitarbeiterInnen eine maßgebliche Rolle“, so die Landtagsabgeordnete Müller.

01.08.2022 in Pressemitteilung

MdL Müller trifft Vorsitzenden der Bürgerinitiative „Wir gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“ Rolf Papen

 

Täglich sind sehr viele Bürgerinnen und Bürger in unserer Region von Bahnlärm unmittelbar betroffen. Vor allem die Gesundheit von Anwohnerinnen und Anwohnern an Bahntrassen kann unter Bahnlärm, Feinstaub oder Erschütterungen leiden. Der regionale Tourismus wird davon berührt, so berichtet Rolf Papen, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Wir gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“, die 2013 in Weißenthurm gegründet wurde, MdL Susanne Müller bei einem Arbeitsgespräch in Oberwinter.

Zwischenzeitlich sind der Bürgerinitiative, die seit 2017 anerkannte Umweltvereinigung in Rheinland-Pfalz ist, die Verbandsgemeinden Weißenthurm und Bad Breisig, die Städte Mülheim-Kärlich, Weißenthurm, Andernach, Bad Breisig, Sinzig und Remagen, sowie die Ortsgemeinde Brohl-Lützing beigetreten.

Rolf Papen berichtet zu Beginn des sehr informativen und für alle Beteiligten sehr erfreulichen Gespräches, dass das enge und kurvenreiche Mittelrheintal mit seinen 160 Jahre alten Bahntrassen, am 15. Juni 2010 seitens der Europäischen Union zum »Europäischen Güterzug-Korridor 1« zwischen den Nordseehäfen Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam und Italien bestimmt wurde, ohne Rücksicht auf die weltweit einzigartige Natur- und Kulturlandschaft!

Damit wurde das Mittelrheintal zwischen Bingen und Bonn zur meistbefahrenen Güterzugtrasse Europas und zur gefährlichsten Güterzugtrasse Deutschlands. Die Folge: Erheblich mehr Lärm, Feinstaub und Erschütterungen sowie zunehmende Sorge wegen der vielen Güterzüge mit Gefahrgut, die mit bis zu 120 Stundenkilometern durch engbebaute Ortskerne und Wohngebiete rasen dürfen.

Hinsichtlich der von der Bürgerinitiative grundsätzlich begrüßten Mobilitätswende ist klar, dass im Mittelrheintal insbesondere der Schienengüterverkehr weiter deutlich zunehmen wird.

Es sind daher folgende drei Ziele, die vorrangig vom Vorstand der Bürgerinitiative in seinem ehrenamtlichen Engagement angestrebt werden:

Deutlich mehr Schutz von Menschen, Natur und Umwelt durch weniger Bahnemissionen und mehr Bahnsicherheit auch im Unteren Mittelrheintal zwischen Koblenz und Bonn, sowie Erhalt der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft auch für künftige Generationen in unserer Region!  
Geschwindigkeitsreduzierungen im Mittelrheintal bei Ortsdurchfahrten für alle Züge auf maximal 70 km/h, für Güterzüge mit Gefahrgut auf maximal 50 km/h!
Planung sicherer, leistungsfähiger und umweltverträglicher Güterzug-Neubautrassen deutschlandweit.
Vor diesem Hintergrund erklärte Rolf Papen: „Unter unserem Motto: »Kooperation statt Konfrontation – gemeinsam die Zukunft gestalten« wurde im gemeinsamen Zusammenwirken mit Bundestags- und Landtagsabgeordneten unserer Region; mit unseren Kommunen und nicht zuletzt mit der Deutschen Bahn schon viel erreicht. Doch es gibt noch viel zu tun. Es kommt jetzt ganz entscheidend darauf an, dass das einzigartige Untere Mittelrheintal in Sachen Bahnlärmschutz unverzüglich die längst überfällige Gleichbehandlung mit dem Welterbe Oberes Mittelrheintal erfährt, denn hier sind mehr Menschen vom Bahnlärm betroffen und es verkehren hier wegen der Moselanbindung deutlich mehr Güterzüge.“

Infolge führte er erneut aus, dass der Tourismus als ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor unserer Region, ganz erheblich unter dem Bahnlärm leidet und er schloss seine Ausführungen mit dem Hinweis: „Wir alle befürworten die unumgängliche Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene. Damit die dafür erforderlichen Lärmschutzmaßnahmen zeitnah im ganzen Unteren Mittelrheintal angegangen werden, ist die engagierte und nachhaltige politische Unterstützung auf Landes- und Bundesebene, durch unsere Landräte und Bürgermeister - mehr noch als bisher - dringend erforderlich. Daher freue ich mich sehr über die Einladung zu dem für unsere Arbeit so wertvollen und wichtigen Gespräch mit Frau MdL Susanne Müller!“

Die Landtagsabgeordnete ergänzt, dass aufgrund der Klimaziele die Bahn in ganz Deutschland zum Rückgrat der Mobilität werden muss – auch im ländlichen Raum. Daher müssen Schieneninfrastruktur und der Bahnbetrieb ausgebaut werden: „Ziel unserer Mobilitätspolitik ist, dass die moderne Verkehrswelt erschwinglich und für alle zugänglich, klimaneutral, schnell und komfortabel ist – unabhängig, ob die Menschen in ländlichen oder in urbanen Räumen leben. Die dafür erforderliche Akzeptanz durch die Bevölkerung wird sich nur einstellen, wenn die Bahnemissionen weiter deutlich gemindert und die Bahnsicherheit gewährleistet wird.“

Die Landtagsabgeordnete wird die Anliegen der Initiative in ihre Netzwerke einspeisen und mit nach Mainz nehmen. Von einem guten Lärmschutz profitieren Anwohner, Innenstädte sowie der (touristische) Betrieb vor Ort, damit kommen diese Anliegen allen zugute.

27.07.2022 in Kommunales

Entscheidung zum Feuerwehrhaus in Sinzig - Bericht im WDR

 

...bei dem auch unser Fraktionsvorsitzender im Sinziger Stadtrat, Hartmut Tann, zu Wort kommt.

Der vollständige Bericht ist hier zu finden: https://www1.wdr.de/fernsehen/lokalzeit/bonn/videos/video-lokalzeit-aus-bonn---1702.html

23.07.2022 in Pressemitteilung

"Politik braucht mehr Frauen" - Sozialdemokratische Frauen im Kreis Ahrweiler auf Kurs

 

Bad Neuenahr

In dieser Woche fand unter der Moderation der Landtagsabgeordneten Susanne Müller ein Treffen und Austausch zu frauenpolitischen und gleichstellungspolitischen Themen und Fragestellungen statt. Ziel ist es, die Arbeit der sozialdemokratischen Frauen im Kreis Ahrweiler zu reaktiveren sowie frauenpolitische Themen und Fragestellungen im Kreis Ahrweiler voranzubringen.

"Die Frauenpolitik der SPD bedeutet, offensiv und konkret für gleiche Rechte und Chancen, gleiche Beteiligung und eine vielfältige Gesellschaft zu streiten", so Susanne Müller.  „Das zeigt auch der Zweite Paritätsbericht zu den Kommunalwahlen 2019. Nicht einmal jedes vierte Mandat in der Kommunalpolitik geht an eine Frau – dabei ist die Hälfte unserer Gesellschaft weiblich. Das ist ein Zustand, den wir so weder akzeptieren können noch wollen. Politik braucht mehr Frauen", so Müller, die auch die frauen- und gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion RLP ist.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Frauen erarbeite man mögliche Themenstellung und Projektideen. Darunter waren beispielsweise auch die Themenfelder Vereinbarkeit von Familie / Beruf/ Pflege, gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit, die Stärkung von Frauen und Mädchen sowie zahlreiche andere relevante Bereiche.  Die anwesenden Frauen kamen schnell ins Gespräch und es ergaben sich viele gemeinsame Handlungsfelder. Alle Frauen entstammen aus dem gesamten Kreis Ahrweiler und den zahlreichen Ortsvereinen des SPD-Kreisverbands. Die Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft ist unabhängig von der Parteizugehörigkeit. Aufgrund des warmen Wetters gab es leider auch einige Abmeldungen.

Ein neues Treffen / Mitgliederversammlung wurde am Dienstag, den 05.09.2022 um 19.30 Uhr in der JH Bad Neuenahr vereinbart. Interessierte Frauen sind herzlich willkommen, daran teilzunehmen.

Wer mit dazu kommen möchte, wendet sich bitte an: Lisa.Fischer@susanne-mueller.info

Termine

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