Wiederaufbau innovativ und zukunftsorientiert gestalten

Veröffentlicht am 29.09.2021 in Pressemitteilung

Der Sinziger Bürgermeister Andreas Geron und die SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller tauschten sich zu den Folgen und Chancen des Wiederaufbaus nach der Flutkatastrophe aus. Andreas Geron berichtete von der Komplexität der Aufgaben und von der großen Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität, die die Stadt Sinzig erfahren hat.
 
Der Wiederaufbaufonds, so waren sich die Gesprächspartner einig, gibt der Region die einmalige Chance, nicht nur die vorhandenen Schäden zu regulieren, sondern innovativ und neu zu denken und das Ahrtal zu einer Modellregion aufzubauen. Dabei gilt es, umsichtig und nachhaltig zu planen und den Hochwasserschutz bei allen Maßnahmen mit zu berücksichtigen. Es wird darum gehen, dass in der Enquete-Kommission, zu der auch die SPD-Landtagsabgeordnete angehören wird, Empfehlungen für besseren Bevölkerungsschutz oder z. B. für mehr Klimaschutz oder umweltgerechtes Bauen ausgesprochen werden.
 
So berichtete Andreas Geron z. B. die Mensa des Rhein-Gymnasiums aufzuständern und diese künftig hochwassersicher auszubauen. Er machte darauf aufmerksam, dass im Bereich des Katastrophenschutzes in der Region z. B. klar sein müsse, was beispielsweise passiert, wenn bei Altenahr der Pegel bei 5,50 m steht. Dies müsse konkret und praxisnah eruiert werden, um nur ein Beispiel für notwendige Reformen im Bereich des Katastrophenschutzes zu nennen.
 
Auch die Herausforderungen bezüglich der Anlage möglicher Retentionsflächen sei ein zentraler Punkt bei dem hochwassergerechten Neu- und Wiederaufbau. Nicht immer sind die Auflagen von Naturschutz/ Artenschutz / Gewässerschutz kompatibel z. B. mit den Anliegen der BürgerInnen, z. B. dafür einzutreten, dass die Schulkinder gefahrenlos die Ahr queren können. Die Brücken sind, so berichtet Andreas Geron, für die Ahr-Region wichtig und seien zentrale Verkehrsadern zum Queren der Ahr. Es sind perspektivisch sicherlich für die Region innovative Möglichkeiten denkbar.
 
Die Landtagsabgeordnete ist froh, dass im Landtag in der letzten Woche die gesetzlichen Voraussetzungen für einen raschen Neu- und Wiederaufbau der Region geschaffen worden sind. So berichtet Susanne Müller: „Ab Montag, den 27.09.2021 können nun Betroffene der Flutkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 auf der neu eingerichteten Webseite www.wiederaufbau.rlp.de Anträge zu der Instandsetzung / Reparatur / Wiederbeschaffung von Hausrat etc. stellen. Die Landesregierung hat beschleunigte Verfahren eingerichtet, sodass Betroffene kurzfristig an finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau kommen.“
 
Auch der Wieder- und Neuaufbau der kommunalen Infrastruktur sollte unbürokratisch und rasch von statten gehen, sind sich Geron und Müller einig. Die Landtagsab-geordnete wird sich hierfür gern einsetzen. Das Treffen in angenehmer Atmosphäre endete mit dem Wunsch, den gemeinsamen Austausch gern auch zukünftig fortzuführen.

 

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