Kommt bald Bewegung in die Barbarossastraße? Erste Schritte zur Projektplanung in Sicht

Veröffentlicht am 11.05.2020 in Pressemitteilung

Kommt bald Bewegung in die Barbarossastraße?
Erste Schritte zur Projektplanung in Sicht - Sinziger Vertreter der Ampelkoalition setzen sich bei Verkehrsminister Wissing für rasche Sanierung der maroden Verkehrsachse ein

Sinzig/Mainz. Die Barbarossastraße wartet seit vielen Jahren auf ihre Sanierung. Immer wieder beklagte die Stadtpolitk den Zustand dieser innerstädtischen Achse, die als Landesstraße 82 in der Verantwortung des Landes liegt. Doch passiert ist nichts. Anfang des Jahres haben die Sinziger Vertreter der in Mainz regierenden Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP einen Brief an Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) geschrieben.  Sie erhofften sich Informationen, ob die Barbarossastraße wenigstens bis zur Landesgartenschau 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler saniert wird. Und es scheint sich tatsächlich etwas zu tun.

Laut einem Brief des Landesbetriebs Mobilität (LBM), der jetzt bei der Stadt eintraf, ist die Sanierung der Barbarossastraße nicht nur im Investitionsprogramm des LBM 2019 bis 2023 gelandet - es sollen jetzt auch die ersten Schritte zur detaillierteren Vorplanung beginnen. Dabei geht es darum, die genauen Sanierungsbereiche und die Kosten zu ermitteln. Auch auf Seiten der Stadt sind Vorplanungen nötig, denn die Erneuerung der Bürgersteige wird im Zuge der Maßnahme wohl ebenfalls umgesetzt.

„Seit vielen Jahren warten wir Sinziger Bürgerinnen und Bürger vergeblich darauf, dass eine unserer wichtigsten innerörtlichen Verkehrsachsen in einen anständigen Zustand versetzt wird“, schrieben die  Fraktionschefs Hartmut Tann (SPD), Hardy Rehmann (Grüne) und Volker Thormann (FDP) im Februar an den Minister.

Die Antwort kam recht schnell. „Die Sanierung der Barbarossastraße in Sinzig wurde als mittelfristig umzusetzende Maßnahme in den Investitionsplan aufgenommen“, so Wissing. Eine abschließende Entscheidung darüber, wann das Vorhaben in die „konkreten jahresbezogenen Bauprogramme“ eingestellt werden könne, hänge vom „Verlauf der planerischen und vorbereitenden Maßnahmen sowie von den zur Verfügung stehenden Investitionsmitteln“ ab. Darüber entscheide der Landtag.

„Wir hätten uns eine noch klarere Aussage gewünscht“, räumten die Kommunalpolitiker ein. Gleichwohl bewerten sie ihre Initiative auf Grund des Bestätigungsschreibens des LBM als Erfolg. „Wir erwarten aber jetzt von der Mainzer Ampelkoalition noch vor der Landtagswahl 2021 zumindest ein Signal, dass die Barbarossastraße tatsächlich im konkreten Bauprogramm bis 2023 umgesetzt wird“, betonten Rehmann, Tann und Thormann.

 

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