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07.05.2017 in Topartikel Pressemitteilung

Bürgermeisterwahl in Sinzig: SPD unterstützt Manfred Ruch

 
Bürgermeisterkandidat Manfred Ruch mit Marcel Hürther, Axel Friedrich, Günter Martin und Hartmut Tann

Bürgermeisterwahl in Sinzig: SPD unterstützt Manfred Ruch
 
Die SPD hat sich festgelegt: Die Genossinnen und Genossen unterstützen den als unabhängigen Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Sinzig antretenden Manfred Ruch.
 
Vergangenen Freitag trafen sich die beiden SPD-Ortsvereine Sinzig und Bad Bodendorf im Sinziger Zehnthof, um über die Unterstützung eines Kandidaten für die im Herbst in Sinzig stattfindende Bürgermeisterwahl zu beraten. Nach der Eröffnung der Mitgliederversammlung durch den Vorsitzenden der SPD im Kreis Ahrweiler Marcel Hürter berichtete Fraktionsvorsitzender Hartmut Tann über den aktuellen Sachstand zur Bürgermeisterwahl.
 
Anschließend stellte sich Manfred Ruch den Genossinnen und Genossen vor. Dass ihm seine Heimatstadt am Herzen liegt, zeigt er vor allem durch sein ehrenamtliches Engagement als Vorsitzender des Bürgerforums, das bereits viele Projekte in der Stadt umgesetzt hat. Leitsatz des gebürtigen Sinzigers ist „Aus Sinzig. Für Sinzig“. Ruch führte aus, dass er seine berufliche Erfahrung in verantwortlicher Rolle als Redaktionsleiter und stellvertretender Chefredakteur bei der Rhein-Zeitung in das Bürgermeisteramt einbringen wolle.
Die Menschen und die Landschaft, Schulen, Kindergärten, Altenheime, Ärzte und die verkehrsgünstige Lage gehören zu den Vorzügen unserer Stadt. Um attraktiv zu bleiben, müsse sich Sinzig aber weiter entwickeln.

Hierbei sind Ruch zwei Aspekte besonders wichtig. Künftige Entwicklungen sollen nicht länger vom zufälligen Interesse der Investoren abhängen, sondern den Zielen eines - vorab zu erarbeitenden - Stadtentwicklungsplans und eines Leitbilds als Planungsrahmen genügen. Dabei die Kompetenz und Kreativität der Bürger zu nutzen, sie frühzeitig informieren und zu beteiligen ist der - im Bürgerforum bewährte - Plan des Kandidaten.
 
Einen solchen Neuanfang halten die Sinziger Sozialdemokraten nach einer Fragerunde und Aussprache nicht nur für dringend nötig. Das Talent Ruchs, solche Prozesse zu moderieren, seine durchdachten Ideen, seine guten beruflichen Erfahrungen mit offener Gesprächskultur machen den Neuanfang im Sinziger Rathaus auch vielversprechend.

 

25.05.2017 in Pressemitteilung

An einem Strang ziehen. Entwicklungsperspektiven für ein lebenswertes Sinzig

 

Sinzig, den 25. Mai 2017

An einem Strang ziehen. Entwicklungsperspektiven für ein lebenswertes Sinzig

In den Festsaal des Schlosses hatten die Sinziger Sozialdemokraten am 19. Mai eingeladen, um einen Blick auf die Entwicklung ihrer Innenstadt zu werfen.
Der zur Veranstaltung eingeladene Referent Dipl. Ing. Frank Böhme, der bereits die Stadtsanierung von 1985 bis 2015 begleitet hatte, stellte die Entwicklung der Innenstadt in den letzten Jahren dar und erläuterte zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten.
Aufbauend auf seiner langjährigen Erfahrung zeigte Böhme faktenreich, dass in den vergangenen Jahren vieles erreicht werden konnte: Plätze und Straßen der Innenstadt wurden neu gestaltet, Gebäude saniert. Andererseits gebe es nach wie vor Sanierungs- und Entwicklungsbedarf: Leerstände, Geschäftesterben in der Innenstadt und sanierungsbedürftige Häuser stellen weiterhin Probleme dar.
Durch Bündelung von Handlungsschwerpunkten und die Umsetzung geeigneter Maßnahmen in einem Entwicklungskonzept könnten diese Problemfelder angegangen werden: die Stadt Sinzig plane, einen Förderantrag im Rahmen des Bund-Länder-Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" zur Städtebauförderung zu stellen. Sofern bewilligt, könnte das Entwicklungskonzept ab 2018 umgesetzt werden.
Über das Ziel der Bewahrung eines attraktiven Stadtzentrums waren sich die Anwesenden schnell einig. Damit das Entwicklungskonzept erfolgreich umgesetzt werden könne, bedürfe es jedoch, so Böhme, der Bereitschaft aller Beteiligten zur Mitwirkung, und dem fachkundig moderierten Austausch zwischen den privaten Eigentümern, den Geschäftsleuten, der Verwaltung und den Bürgern.
Manfred Ruch, Sprecher des Bürgerforums und Kandidat bei den kommenden Sinziger Bürgermeisterwahlen sieht darin seinen Ansatz, die Ideen und die Erfahrungen der Bürger in die weitere Gestaltung der Innenstadt einzubeziehen, von kompetenter Seite bestätigt.
Die nachfolgende, angeregte Diskussion zwischen Referent und Gästen war ergiebig und zeigte, dass es eine Vielzahl von Ideen für die Bewahrung der Innenstadt als attraktives Zentrum gibt: am Kreuzungspunkt von Fernradwegen und Wanderwegen, am Zusammenfluss von Ahr und Rhein gelegen sollte Sinzig den Tourismus – auch in Kooperation mit den Nachbarstädten – fördern. Eine weitere Idee betraf die Schaffung einer attraktiven, innenstadtnahen „Transferstation“ zwischen Radverkehr, Busverkehr und Spaziergängern, die mehr Passanten in die Innenstadt bringen könnte. Es wurde ferner angeregt, auch Angebote für die wachsende Zahl von Studierenden an der Remagener Fachhochschule zu entwickeln. Schließlich wurde angeregt, dem aufgrund steigender Mietpreise in den umliegenden Metropolen wachsenden Zuzug als Chance zu begreifen und beispielsweise die Bedürfnisse von Pendlern stärker zu berücksichtigen.
Im Ergebnis zeigte die Diskussion, dass die Bewahrung und Entwicklung einer attraktiven Sinziger Innenstadt ein Denken über Einzelmaßnahmen hinaus erfordert. Es bedarf eines Entwicklungskonzeptes, dass die vorgenannten Überlegungen und sich verändernden Rahmenbedingungen berücksichtigt und die Entwicklungsmaßnahmen in einen Gesamtzusammenhang stellt. Vor allem bedarf es des Willens aller Beteiligten, dieses Konzept gemeinsam umzusetzen.
Thorsten Schomann, der Moderator des Abends, resümierte: „Es kann gelingen, die Attraktivität der Innenstadt zu bewahren, wenn alle an einem Strang ziehen. Den Bürgern zuzuhören ist dabei der erste Schritt“, und kündigte weitere Themenabende an.

 

14.05.2017 in Pressemitteilung

SPD-Fraktion zum Nahversorgungszentrum in Sinzig

 

SPD-Fraktion zum Nahversorgungszentrum in Sinzig

Der Rat der Stadt Sinzig entscheidet in seiner Sitzung am 18. Mai 2017 über den weiteren Fortgang des Baus eines Nahversorgungszentrums (NVZ) auf dem ehemaligen "Rick-Gelände". Die SPD-Fraktion hatte im Juni 2015 bekannt gegeben, dass sie zunächst die Einleitung eine Bauleitverfahrens unterstütze, um weitere Informationen zu erhalten und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich durch Eingaben oder in anderer Weise an der Meinungsbildung zu beteiligen.


Mittlerweile liegen zahlreiche Gutachten zum Bauvorhaben vor, z. B. ein Verkehrsgutachten, ein Verträglichkeitsgutachten mit Auswirkungsanalyse, eine schalltechnische Untersuchung, ein geotechnischer Untersuchungsbericht oder eine Umweltverträglichkeitsstudie. Untersucht wurden u. a. Verkehrsentwicklungen, das Hochwasserrisiko, Bodenbeeinträchtigungen, Luftschadstoffemissionen und -immissionen, die städtebauliche Verträglichkeit oder die Einschränkung der biologischen Vielfalt. Auch die Eingaben der Bürgerinnen und Bürger wurden den Fraktionen im Stadtrat zur Verfügung gestellt. Die Bürgerinitiative "Wir lieben Sinzig" überreichte über 3.000 Unterschriften gegen das NVZ.


In den vergangenen nun über zwei Jahren war das NVZ mehrfach Thema im Stadtrat, im Ältestenrat, in mehreren Ausschüssen, in den Fraktionen, in den Ortsvereinen und in Bürgerversammlungen. Befürworter des NVZ führen an, dass das unansehnliche "Rick-Gelände" nun zu einer zentrumsnahen und zukunftsfähigen Einkaufsmöglichkeit weiterentwickelt und ein Abwandern von nach Modernisierung strebenden Märkten verhindert werden kann. Dies betrifft insbesondere den EDEKA-Markt, der sich offenbar bevorzugt an einem neuen Standort vergrößern will, selbst wenn dies am bisherigen Standort möglich sein sollte. Gegen eine unveränderte Fortführung der vorliegenden Planung spricht eine von Anfang an fehlende Prüfung der Möglichkeit, auf dem Gelände ein Wohnquartier für jung und alt zu erstellen. Befürchtet wird außerdem die Gefahr der Existenzgefährdung vorhandener Lebensmittelmärkte und der Verödung der Innenstadt. Vermisst wird ein Bürgerbeteiligungsverfahren, wie es etwa bei der Planung des Schwimmbadneubaus TWIN in Bad Neuenahr durchgeführt wurde.


Die SPD hat sich intensiv und sachlich mit dem Thema auseinandergesetzt, eine SPD-Mitgliederversammlung mit dem Projektentwickler durchgeführt sowie mit Bürgern und den Stadtratsfraktionen gesprochen. Die SPD-Fraktion ist nun ausreichend informiert, um über den weiteren Fortgang des Vorhabens zu entscheiden. Wie auch bei anderen Stadtratsfraktionen ist das Meinungsbild zum NVZ in der SPD-Fraktion nicht einheitlich.

 

06.05.2017 in Veranstaltungen

Damit Sinzig lebenswert bleibt

 

Damit Sinzig lebenswert bleibt

Mit Schulen und Kindergärten, Altenheimen, Ärzten und Apotheken verfügt Sinzig über umfangreiche Angebote für seine Bürger. Die Supermärkte stellen eine gute Versorgung für die Stadt und das Umland sicher. Die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die schnelle Erreichbarkeit der Metropolen der Region sind ebenso Pluspunkte wie die schöne Landschaft an Rhein und Ahr.

Weniger gut sieht es in der Innenstadt selbst aus. Die Stadtsanierung der letzten 30 Jahre hat mit der Gestaltung von Plätzen und Straßen sowie der Unterstützung privater Eigentümer bei der Sanierung einiges erreicht. Aber es sind Probleme offen geblieben oder neu entstanden. Leerstände ehemaliger Geschäfte und Wohnungen in der Innenstadt, Sanierungsstau bei Straßen und öffentlichen Gebäuden oder vernachlässigte öffentliche Anlagen sind nur einige davon.

Über die Stadtsanierung hinaus muss sich die Stadt zudem auf wandelnde Rahmenbedingungen einstellen: so die zunehmenden Verlagerung des Einzelhandels in das Internet auf Kosten des örtlichen Einzelhandels, dem demographischen Wandel oder dem steigenden Zuzug aus den Großstädten der Region aufgrund der dortigen Mietpreisentwicklung.

Sinzig hat nun die Chance, durch Aufnahme in das Förderprogramm „Aktive Stadtzentren“ des Landes die Sanierung und Entwicklung der Sinziger Innenstadt weiter voranzutreiben.

Welche Funktionen soll die Innenstadt zukünftig haben? Wie kann, wie muss die Stadt auf den beschriebenen Strukturwandel regieren? Wie können wir gemeinsam erreichen, dass Sinzig auch in Zukunft lebenswert bleibt?

Die SPD in Sinzig lädt die Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung zur Entwicklung der Innenstadt ein, bei der diese Fragen beleuchtet werden. Der Stadtplaner Frank Böhme, Ingenieurbüro BBP wird die Entwicklung der Innenstadt der vergangenen 30 Jahre darstellen und aktuelle Entwicklungsbedarfe aufzeigen. Im Anschluss soll über verschiedene zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten diskutiert werden.

Die Veranstaltung findet statt am 19. Mai ab 19:30 im Sinziger Schloss, Barbarossastrasse 35, Sinzig statt.

 

25.04.2017 in Pressemitteilung

Mitgliederversammlung der SPD zur Bürgermeisterwahl in Sinzig

 

Die Vorsitzenden der beiden SPD-Ortsvereine Sinzig und Bad Bodendorf, Dr. Axel Friedrich und Günter Martin, laden zu einer gemeinsamen Mitgliederversammlung am 5. Mai 2017, 19.30 Uhr in das Kellergewölbe des Zehnthofes in Sinzig, Zehnthofstraße 2 ein. Der Vorsitzende der SPD im Kreis Ahrweiler, Marcel Hürter, hat sein Kommen zugesagt.

Die Genossinnen und Genossen werden über die im Herbst in Sinzig stattfindende Bürgermeisterwahl beraten. Die SPD hat die vergangenen Monate genutzt und mit mehreren Kandidaten gesprochen. Sie ist erfreut, dass der aus ihrer Sicht geeignete Kandidat sich nun in einer Mitgliederversammlung vorstellt. Die Genossinnen und Genossen werden anschließend über eine Unterstützung dieses Kandidaten beschließen.

 

Termine

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17.07.2017, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr TERMINÄNDERUNG: kommende Sitzung des Vorstands am 17. Juli

07.08.2017, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr Sitzung des Vorstands (geplant)

04.09.2017, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr Sitzung des Vorstands und offener Mitgliederstammtisch (geplant)

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