SPD Aktiv vor Ort: Gemeinsam.Sozial.Handeln.

 
 

19.09.2018 in Topartikel Bundespolitik

Es ist an der Zeit, Stellung zu beziehen

 

Wir glauben an eine Demokratie, in der auch der Schwächere gehört wird. Wir glauben an die Gleichheit vor dem Gesetz und die Brüderlichkeit im Umgang mit unseren Nächsten. Nicht erst die Vorgänge in Chemnitz und andernorts lassen uns jedoch befürchten, dass wir in eine Zukunft gehen, die die Vergangenheit nicht mehr kennt.
 
Menschen mit „Migrationshintergrund“, mit ausländischem Pass, Flüchtlinge, kurz: unsere Mitmenschen oder die "Fremden", wie sie von den Rechten gern bezeichnet werden, diese Fremden sind unsere Nachbarn, sie sind unsere Kollegen und unsere Freunde. Sie bereichern unser Leben. Sie können zurecht erwarten, dass wir - das dieses Land - ihnen die Hand reicht, statt sie unter Generalverdacht zu stellen, ihnen das Leben oder die Eingewöhnung zu erschweren, sie auszuweisen.
Einer - bislang - kleinen Gruppe von Menschen in diesem Land passt das nicht. Sie grölen dumpfe Parolen, sie verachten den Staat, sie hassen die freie Presse, sie sehen Lügen überall, während sie doch nur ihre eigene „Wahrheit“ kennen. Die Masse aber schweigt. In den demokratischen Parteien, auf die wir in dieser Situation als Verteidiger der Demokratie, der Gleichheit vor dem Gesetz, der Menschenrechte und des zivilisierten Umgangs miteinander hoffen, halten manche dies offenbar bereits für den neuen Zeitgeist und laufen ihm nach oder schweigen verschämt. Das Schweigen der Parteispitzen dröhnt uns in den Ohren.
 
Wir haben Sorge. Wir fürchten, dass die demokratischen Parteien nicht mit entschiedenem Nachdruck diejenigen Werte verteidigen, auf denen dieses Land seit 70 Jahren gründet.
 
Wir fordern die demokratischen Parteien daher auf, laut und klar die Stimme zu erheben und für die Werte einzutreten, die unsere Demokratie ausmachen. Wir fordern die Parteiführungen gleich welcher Couleur auf, sich gegen jene zu stellen, die dem neuen Zeit-Un-Geist nachlaufen wollen. Und wir fordern alle Menschen in verantwortlichen Positionen auf, entschieden für die Einhaltung des Rechts und die Achtung der Menschenwürde auch der ausländischen Mitbürger auf allen Ebenen einzutreten.
 
Wir hoffen darauf, dass unser Land denjenigen die Hand reicht, die sie in dieser Lage am meisten benötigen: den „Fremden“. Wir wollen das Unsrige dazu tun.
 
Der Ortsverein Sinzig der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands

 

 

14.10.2018 in Veranstaltungen

Sinziger Skatmeisterschaft 2018: ein sportlicher Abend

 

Am vergangenen Freitag feierten die Skatenthusiasten ihr "Bergfest" - im Vereinsheim des Frankener Sportvereins 1968 e.V. trafen sich rund zwei Dutzend Aktive, um das Kartenglück bei Kaltgetränken und heissen Würstchen herauszufordern.

Während die Fussballjugend auf dem angrenzende Sportplatz trainierte, gewann Peter Heuser die vierte Spielrunde mit deutlichem Abstand zum Verfolgerfeld und 2.133 Punkten. Da der Drittplatzierte des Vorjahres, Stefan Gritzner, auch an diesem Abend seine Form unter Beweis stellen konnte und auf Platz zwei mit 1.662 Punkte die Ziellinie erreichte, konnte er die Spitzenposition behaupten. Knapp dahinter an Platz drei ging Franz Josef Drothen mit 1.642 Punkten ins Ziel.

"Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt" so Organisatorin Marga Drenk, "und kommen im nächsten Jahr gerne wieder!"

Die fünfte Etappe der Sinziger Skatmeisterschaften 2018 findet am Freitag, den 26. Oktober 2018 um 19:30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus "Wendelinus" (Neue Str. 7, 53489 Sinzig) in Koisdorf statt.  

 

13.10.2018 in Pressemitteilung

SPD Sinzig spendet 650 Euro an die AWO - Strahlende Gesichter bei den Kindern der Herbstferienfreizeit

 
von links: Elisabeth Groß, Marga Drenk, Lill Brückmann

Einen Betrag von 650 Euro übergaben im Namen des SPD-Ortsvereins Sinzig Marga Drenk, Elisabeth Groß und Wolfgang Seidenfuß an Lill Brückmann, die Schatzmeisterin der Arbeiterwohlfahrt in Sinzig ist.
Über die Spende aus dem Erlös des SPD-Kirmesbierbrunnens, den der SPD-Ortsverein Sinzig mit Unterstützung der Bad Bodendorfer SPD-Mitglieder auch in diesem Jahr wieder durchgeführt hatte, freuten sich nicht nur die zahlreich anwesenden Kinder, sondern natürlich auch deren Betreuerinnen und Betreuer.
 „Wir sind glücklich,“, so Elisabeth Groß, „dass wir auch in diesem Jahr wieder einen Beitrag zu den ständig anfallenden Kosten für Modernisierung und Anpassung an notwendige Anforderungen beitragen können.
Wir wissen, wie wichtig es für Familien und Alleinerziehende ist, dass die Arbeiterwohlfahrt jedes Jahr die Ferienfreizeiten auf dem Harterscheid durchführt und damit Kindern eine schöne Zeit und Eltern Entlastung bietet.“
Lill Brückmann bedankte sich für die Spende. Denn in nächster Zeit muss die Eingangstür des Hennes-Schneider-Hauses erneuert werden „Diese Maßnahme wird eine Menge Geld kosten und dafür benötigen wir jeden Euro“, erklärte Brückmann bei der Spendenübergabe.

 

07.10.2018 in Ankündigungen

SPD lädt zum vierten Themenabend in Bad Bodendorf ein

 

Gemeinsam das Sinzig von morgen gestalten – dazu laden die SPD Sinzig und die SPD Bad Bodendorf ihre Mitglieder sowie die Sinziger Bürgerinnen und Bürger zu einem nunmehr vierten Themenabend am 15. Oktober 2018 um 19.30 Uhr in die Winzergaststätte in Bad Bodendorf, Hauptstraße 117 ein. Schwerpunkte werden diesmal die Themen Klima, Energie, Ortsteile und Finanzen sein. Die Veranstaltung findet im Format des „World-Café" statt, d. h. an einzelnen Tischen werden die verschiedenen Themen in wechselnden Besetzungen beraten. In kleinen Gesprächsgruppen werden Probleme, Wünsche sowie Ideen besprochen und mögliche Lösungswege formuliert. Nach den Erfahrungen aus den ersten drei Themenabenden freut sich die SPD darauf, viele weitere Impulse aus den Gesprächen zu erhalten. Die Ergebnisse der Themenabende will die SPD in ihr Programm für die die Kommunalwahl 2019 einbringen. Weitere Informationen enthalten die Internetseiten www.spd-sinzig.de und www.spd-bad-bodendorf.de.

 

30.09.2018 in Ortsverein

110 Jahre Sinziger SPD - Blick auf den Kompass

 

Zehn Jahre sollte es noch bis zum Ende des Kaiserreichs dauern. Der Erste Weltkrieg stand noch bevor, als sich nach Sinzig angesiedelte Arbeiter der Flaschenfabrik zur Gründung einer SPD-Ortsgruppe entschlossen. Auslöser waren die Lage im Reich, die Arbeitsbedingungen, die Löhne, die fehlende soziale Absicherung und die Not ihrer Familien. In das gleiche Jahr fällt ebenfalls die Gründung eines Arbeitersportvereins, der freien Turn- und Sportvereinigung 08.

Die SPD wurde polizeilich beobachtet und -auch von den Kanzeln herab- bekämpft. Die Genossen blieben bei allen persönlichen Risiken standhaft. Das führte sie später bis in die Gestapo-Zellen und KZs. Es gab ehrenhaften sozialdemokratischen Widerstand gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz. Danach war die Arbeit nur noch im Untergrund möglich. Nachdem der Nationalsozialismus überwunden war, wurde in Sinzig die Parteifahne aus ihrem Versteck geholt, und der Einsatz für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit ging weiter...

Wohin Hass und Hetze, wohin Menschenverachtung führen kann, das haben Sozialdemokraten damals bitter gelernt - und nicht vergessen. Brüderlich zu helfen, wenn Menschen in Not sind, ist ihr Anspruch, den sie nicht aufgeben werden. Hunger, Krieg und Unterdrückung verlangen eine politische Antwort, und sie verlangen die Tat.

Sozialdemokraten haben in Deutschland die Kranken-, Renten- und die Arbeitslosenversicherung durchgesetzt. Das allgemeine und das Frauenwahlrecht, Arbeitnehmerrechte und Zugang zur Bildung für alle sind weitere Errungenschaften, die uns heute ganz selbstverständlich scheinen. Die Globalisierung, ungezügelte Gesetze des Markts, die Rüstungsindustrie und die Banken sorgen dafür, dass man sich darauf nicht ausruhen kann. Immer wieder gilt es, sich Entwicklungen entgegenzustemmen, die das Erreichte einzureißen drohen. In einem Land, in dem sich die Schere zwischen Arm und Reich wieder auftut, bleibt viel für die SPD zu tun. 

Eine Gesellschaft, die auseinanderzufallen droht und die die SPD nicht mehr als Anwalt der Menschen wahrnimmt, die sonst keine Vertretung haben, macht die politische Arbeit nicht leicht. Aber alternativlos: „Unsere Aufgabe ist ja nicht erledigt. Wir nehmen aus der 110-jährigen Geschichte die Lehre und die Zuversicht mit, dass unser Ziel, die gerechte und menschliche Gesellschaft zu bauen, jede Mühe lohnt“, so Vorstandsmitglied Martin Eggert. Axel Friedrich, der Vorsitzende des Ortsvereins ergänzt: „Darüber, was eine gerechtere und menschlichere Gesellschaft ganz konkret in Sinzig bedeutet, sind wir derzeit bei unseren Themenabenden im Gespräch mit den Sinzigern. Soviel können wir jetzt schon sagen: Da ist Stoff und Arbeit genug für die Zeit, bis zum nächsten runden Geburtstag zusammengekommen.“
 
Der nächste Themenabend folgt am Montag, den 15. Oktober um 19:30 Uhr im Kelterhaus der Winzergaststätte in Bad Bodendorf.

Die SPD feiert ihren Geburtstag im Rahmen einer Mitgliederversammlung am 19. Oktober um 19:30 Uhr im Schloss. Gäste und Gratulanten sind willkommen.

 

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